1394, Mai 25

Meister Niklas der Maler und seine Frau Elsbeth verpfänden ihr Haus in der Singerstraße um 40 t, die sie der Pfarrkirche St. Stephan ,,von wegen Friedrich des Sailer“ schuldig sind, unter folgenden Bedingungen: sie sollen das ,,Bild“ des Johannes des Täufers, das im Chor steht, mit Farbe und Gold fassen. Wenn sie das getan haben, soll das Bild von zwei Werkmännern und zwei Ratsmitgliedern beschaut werden. Der ihnen zuerkannte Lohn ist auf die Schuld von 40t anzurechnen. Um den verbleibenden Betrag sollen sie ein anderes ,,Bild“ auf dieselbe Art fassen, und zwar dort, wo es ihnen der Kirchmeister von St. Stephan und Friedrich der Sailer anzeigen.

Literatur

Literatur- / Quellenverzeichnis: Perger, 2005

Stelle / Nr / Seite: 19

Kommentar: Perger, 2005, 19; WStLA, Gb. 1/32, fol. 201v

Zitierempfehlung
Wissensdatenbank zu St.Stephan, Schriftquellen, 2019.11.12
http://www.sanktstephan.at/quellen/1394-mai-25/

Datum: 12.11.2019

bearbeitet: Barbara Schedl

erstellt: Barbara Schedl