Kirchmeisterrechnung 1535

fol. 2[1]

Auflistung aller Einnahmen des Kirchmeisters Adam Mägkl

fol. 3[2]

Einnahmen des Jahres 1535 lauten wie folgt:

Restgeld aus verdiger raittung: 57 Pfund 8 Pfennig 1 Heller

Remanenz / Rückstände: 768 Pfund 15 Pfennig 1 Heller

fol. 4[3]

Einnahmen aus Burgrechtszinsen und Diensten:

Einnahmen von der Gottleichnamsbruderschaft: 5 Gulden pro Quartal für Glockengeläut und die Nutzung der Sakristei unter der Empore (umb das gleit und von des sagrer under der portkirchen zalt) gegeben im 35. Jahr (20 Pfund)

Einnahmen vom Haus des Hans Prenner, Türmer zu St. Stephan, in der Weihburggasse (weichenpurgk): 10 Schilling Pfennig Zins fällig zu St. Georg (24. April) und St. Michael (29. September) (im Jahr/Summe 2 Pfund 4 Schilling Pfennig)

Einnahmen vom Gewölbe am Friedhof zu St. Stephan gegenüber dem Haus der Liebfrauenbruderschaft (vom gewelb gegen Unser Frauen pruederschaft haus uber) von Philip Ziegler, Eisenhändler (eisner): sechs Gulden Zins fällig zu St. Georg (24. April) und St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 6 Pfund Pfennig)

Einnahmen vom Haus des Hans Uberman, (leinbatter) am Rossmarkt (Rosmarkt): 20 Schilling Pfennig Burgrechtszins (purgrecht) fällig zu St. Georg (24. April), St. Michael (19. September) und Weihnachten (im Jahr/Summe 7 Pfund 4 Schilling Pfennig)

fol. 5[4]

Einnahmen vom Haus der Erben des Wolfgang Keilgraven am Graben: 20 Schilling Pfennig Zins, am 1. Mai von dessen Erben Wolfgang Pacher und Matheus Mairhofer bezahlt (im Jahr/Summe 2 Pfund 4 Schilling Pfennig)

Einnahmen vom Haus des Leopold Sichart, Maler in der Kernerstraße/Kärntnerstraße: 20 Schilling Pfennig Burgrechtszins fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 2 Pfund 4 Schilling Pfennig)

Einnahmen vom Prothaus des Bürgerspitals am Graben: 4 Pfund 6 Schilling Pfennig Zins fällig zu St. Michael (19. September), für 1535 bezahlt von Dionisy Keken, Spitalmeister (im Jahr/Summe 4 Pfund 6 Schilling Pfennig)

Einnahmen vom Haus des Haimeran Gros, Goldschmied am Graben an der Mehlzeile (an der Melzeil): 9 Schilling 28 Pfennig Burgrechtszins fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 1 Pfund 1 Schilling 28 Pfennig)

Einnahmen von drei Tagwerken wismet hinder den Kleubhofen, so die puchsenschuczen im prauch  fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 2 Pfund 4 Schilling Pfennig)

Einnahmen vom Haus des Wolfgang Tympacher am Tiefen Graben (Teuffengraben): 2 Schilling Pfennig für die Jahre 1534 und 1535 insgesamt 4 Schilling Pfennig.

fol. 6[5]

Einnahmen aus der Verpachtung eines Weingartens in der Roten Erd von Ulrich Wenndl, Apotheker: 3 Gulden Zins fällig an St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 3 Pfund Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung einer Wiese zu Alten Danau/an der alten Donau von Leopold Schadner: 1 Gulden Zins (im Jahr/Summe 1 Pfund Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung eines Jochs Weingarten in Breitensee (praitensee) von Hans Puchler: 22 Schilling Pfennig Zins fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 2 Pfund 6 Schilling Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung eines Jochs Weingarten, genannt der Ring, von Vicenz Rokner: 4 Gulden Zins fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 4 Pfund Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung von 6 Viertel Weingarten im Someralsekan Thoman Eisler: 7 Gulden (fl.)/Der Zins ist fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 7 Gulden 5 Schilling 4 Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung von sechs Rehel Weingarten in Perchtoldsdorf (Perolsdorf) von Rueprecht Hinderholzer: der Zins ist fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 4 Pfund)

fol. 7[6]

Einnahmen vom Laden im Haus von Jorgen Zaundler am Hohen Markt (am Hochmarkt): 5 Gulden Zins fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 5 Pfund Pfennig)

Einnahmen vom Haus des Andre Weiss in der Wipplingerstraße (Wilpingerstrass): 10 Gulden Burgrechtszins fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 5 Pfund Pfennig)

Einnahmen vom Haus des Oswold Kienwerger am Kienmarkt: Burgrechtszins fällig an Weihnachten (im Jahr/Summe 2 Pfund 4 Schilling Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung einer Wiese in Dornbach (Dornpach) vonPeter Frank, Hafner: der Zins ist fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 1 Pfund Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung eines Weingartens in St. Margareten (Sand Margarethn) von Sebastian Nuntaller: der Zins ist fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 1 Pfund Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung der Fleischbank (vleischpank) (Unserer Frauen ambt zugehörig) von Peter Fraunburger, Fleischhauer: der jährliche Zins beträgt 7 Gulden.

fol. 8[7]

Einnahmen vom Haus des Concz Somer, Tuschschneider (tuechscherer), neben dem Gulden Engel (Goldenen Engel): Burgrechtszins fällig zu St. Michael (19. September) (im Jahr/Summe 5 Pfund Pfennig)

Einnahmen vom Gewölbe unter der Bürgerschule, das die Zechen innehaben: der Zins ist fällig an Weihnachten (im Jahr/Summe 3 Gulden)

Einnahmen von einer peilpank unter der Fleischbank von Anna, der Frau des Johann Kaufmann, doctors etc.: aindlff Schilling Pfennig Zins fällig an Weihnachten (im Jahr/Summe 1 Pfund 3 Schilling Pfennig)

Einnahmen vom Haus des Steffan Kisling in der Synningerstraße (Singerstraße) für das (Glocken-)Geläut zur Karmette (Trauergebet – kirchliches Stundengebet an den 3 Kartagen) (so von wegen der gleitt am freitag zum Tenebre): 4 Schilling Pfennig; der Zins für die Kirche zu der Vasten 1435 (im Jahr/Summe 4 Schilling Pfennig)

Einnahmen aus der Verpachtung einer Kammer (chamerl) an der Kirche: jährlicher Zins 4 Schilling Pfennig.

Einnahmen aus der Verpachtung von Lehen außerhalb der Stadt in Inzersdorf, unterhalb des Wienerbergs (underm Winnerperg):

ein Drittel Lehen außerhalb der Stadt von Urban Taller: Summe 1 Schilling 20 Pfennig

fol. 9[8]

ein Lehen außerhalb der Stadt von Leonhart Nidermair: Summe 2 Schilling 15 Pfennig

ein halbes Lehen von Caspar Eker: Summe 2 Schilling 15 Pfennig

ein Drittel Lehen von Jorg Eisl: Summe 1 Schilling 20 Pfennig

ein Drittel Lehen von Peter Tauhentegel: Summe 1 Schilling 20 Pfennig

ein Lehen von Andre Herzog: Summe 2 Schilling Pfennig

ein bebautes (ainem behausten) Lehen von Oswold Leotold: Summe 3 Schilling 15 Pfennig

Die Summe der Einnahmen aus Burgrechtszinsen und Diensten für das Jahr 1535 beträgt 111 Pfund 1 Schilling 17 Pfennig.

fol. 10[9]

Einnahmen aus der Stiftung von Lampen in der Stephanskirche:

Lampen für Frau Veldkircher empfangen von Herrn Pirchinger fällig zu St. Jakob (25. Juli) (im Jahr/Summe 3 Pfund Pfennig)

Lampen für Leonhard Lakner, empfangen von Rueprecht Nelbek, im Jahr 3 Pfund 4 Schilling Pfennig.

Lampen für Herrn Georg, bischolfs etc., empfangen von Thomas Vogt, im Jahr 3 Pfund Pfennig.

Lampen für Hedwig Vorster, im Jahr 3 Pfund Pfennig.

Lampen für Rosina Rauhenperger, im Jahr 3 Pfund Pfennig.

Einnahmen aus dem Verkauf von 22 Pfund Lampenöl an Meister Hanns Prenner, Türmer am Turm zu St. Stephan: 12 Pfennig pro Pfund, gesamt Summe 1 Pfund 24 Pfennig.

Die Summe aller Einnahmen aus gestifteten Lampen und dem Verkauf von Lampenöl beträgt 16 Pfund 4 Schilling 24 Pfennig.

fol. 11[10]

Einnahmen aus der Stiftung von Jahrtagen:

Einnahmen anlässlich des Jahrtages der Chorherren laut Inhalt der partikcularzedl:  9 Pfund.

Einnahmen aus Testamentsstiftungen (von geschäfften eingenommen):

1535, Jänner 18: aus dem Testament Sigmund Piernpergers, Bäcker, von Meister Valtin, Bäcker, seinem Sohn, 2 Pfund Pfennig.

Von Veit Palngast, Weinschenk (pranntweiner): ein Gulden, den seine verstorbene infrau der Kirche hinterlassen hat, 1 Pfund Pfennig.

1535, Februar 6: aus dem Testament von Frau Zeisslmaurer, 2 Pfund Pfennig.

1535, Februar 24: von Sebastian Ruethart, Bäcker, vier Gulden, die seine verstorbene Ehefrau (hausfrau) für den Kirchenbau hinterlassen hat, 4 Pfund Pfennig.

fol. 12[11]

1535 April 30: vom verstorbenen Walthasar Trautmann, 2 Pfund Pfennig.

1535 Juni 13: von Lucas Klophlbrunner vier Pfund Pfennig, die seine verstorbene Ehefrau für den Bau der Kirche hinterlassen hat, 4 Pfund Pfennig.

1535, Juni 20: von Caspar Hoffmann, Handschuhmacher (handschuester): zwei Gulden, die seine verstorbene Ehefrau für den Bau der Kirche hinterlassen hat, 2 Pfund Pfennig.

Von Hans Pheninglander, Leinwandhändler: fünf Gulden, die seine verstorbene Ehefrau der Kirche hinterlassen hat, 5 Pfund Pfennig.

Von der Witwe des Roman Staudingers: für die Kirche, 5 Pfund Pfennig.

Von Philip Ziegler, Eisenhändler (eisner): fünf Gulden, die seine Ehefrau der Kirche hinterlassen hat, 5 Pfund.

Von Hanns Egler, Ölschläger (öler): 3 Gulden, die seine Ehefrau in ihrem letzten Willen der Kirche hinterlassen hat, 3 Pfund.

fol. 13[12]

Von Marx Koch, Hafner: zwei Gulden von seiner verstorbenen Ehefrau, 2 Pfund.

Die Summe aller Einnahmen durch letztwillige Verfügungen und Testamente beträgt 33 Pfund 4 Schilling

Einnahmen aus Sammlungen und den Opferstöcken (stöken).

Die Einnahmen aus Sammlungen und den Opferstöcken betragen 4 Pfund 17 Pfennig 1 Heller.

fol. 14[13]

Einnahmen durch Messgewänder für verstorbene Priester:

Spende für ein Messgewand zur Bestattung von Meister Hanns Juras (ain mesgewant maister hannsen juras ins grab): 3 Gulden, gesamt (Summe 3 Pfund Pfennig)

Einnahmen aus dem Amt des Laienküsters (hern laicustos ambt) durch den Verkauf von Steckkerzen, Windlichtern und das große und kleine (Glocken-)Geläut:

Einnahmen nach den Aufzeichnungen der particularzedln von Wolfgang Teuren:

Jänner: 35 Pfund 2 Schilling 10 Pfennig

Februar : 24 Pfund 7 Schilling 12 Pfennig

März: 12 Pfund 3 Schilling 18 Pfennig

April: 16 Pfund 1 Schilling 24 Pfennig

Mai: 19 Pfund 5 Schilling 18 Pfennig

fol. 15[14]

Juni: 10 Pfund

Juli: 13 Pfund 5 Schilling 24 Pfennig

August: 36 Pfund

September: 14 Pfund 18 Pfennig

Oktober: 15 Pfund 7 Schilling 24 Pfennig

November: 14 Pfund 1 Schilling 12 Pfennig

Dezember: 34 Pfund 4 Schilling 12 Pfennig

Die Summe der Einnahmen aus dem Amt des Küsters etc. beträgt 247 Pfund 22 Pfennig.

Einnahmen aus dem Verkauf von Marmorsteinen (merblstain):

1535, Juli 6: von Matheus Schlocz, Händler (kramer), für ein Stück Marmorstein, 2 Schilling Pfennig.

1535, Juli 14: von Jorg Abretshauser für zwei Stück schlechten (slecht) Marmorstein, 2 Pfund Pfennig.

1535, September 10: von Hanns Klepat für ein Stück Marmorstein, 1 Pfund 4 Schilling Pfennig.

1535, Dezember 29: von Wolfgang Treuen jun. für eine Marmorplatte, 24 Pfennig.

Die Summe aller Einnahmen aus dem Verkauf von Marmorsteinen beträgt 3 Pfund 6 Schilling 24 Pfennig.

fol. 16[15]

Einnahmen aus dem Verkauf von Blei und Eisen:

1535, Januar 18: von Meister Leonhard, Zinngießer, 18 Schilling Pfennig pro Zentner für den Verkauf von 3 Zentner Blei in Besitz der Kirche, gesamt 6 Pfund 6 Schilling Pfennig.

1535 Mai 2: vom erwähnten Zinngießer für 12 Zentner und 2 Pfund Blei, insgesamt 27 Pfund 4 Schilling Pfennig.

1535 Mai 18: vomKaiser von Piesting für 250 Pfund altes Eisen, 4 Schilling Pfennig je Zentner, gesamt 1 Pfund 2 Schilling Pfennig.

Die Summe aller Einnahmen aus dem Verkauf von Blei und Eisen beträgt 35 Pfund 4 Schilling Pfennig.

Einnahmen aus dem Verkauf von Kohle (koll):

Von Matheus Koppen anlässlich der Hochzeit seiner Schwägerin für sechs Stubich Kohle zu 1 Kreuzer je Einheit (gesamt/Summe 4 Schilling 24 Pfennig)

fol. 17[16]

Einnahmen aus der Vermietung der Kirchenstühle (standgelt von des gestüel) in der Stephanskirche:

Von Brigitta, Ehefrau des Apothekers Ulrich Hein, für ain stand: 1 Pfund Pfennig.

Von frauen n. Matheusen Koppn hausfrauen: 1 Pfund Pfennig.

Von Anne, Ehefrau des Andree Sibenburger: 1 Pfund Pfennig.

Von Katherina, Ehefrau des Joachim Frank: 1 Pfund Pfennig.

Von Margreth, Ehefrau des Niclaus Crisostimus Spieshamer: 1 Pfund Pfennig.

Von Soffia, Ehefrau des Laurenz Huttendorfer: 1 Pfund Pfennig.

Von Margreth, Tochter des Hanns Jordan: 1 Pfund Pfennig.

Von Dorothea, Ehefrau des Francz Lakner: 1 Pfund Pfennig.

Von Francz Lakner hat gelost den Stuhl seines Vater: 1 Pfund Pfennig.

Von Anne, Ehefrau des Wolfgang Jändler: 1 Pfund Pfennig.

Von Barbara, Ehefrau des Wolfgang Ekhart: 1 Pfund Pfennig.

Von Anne, Ehefrau des Doktor Sigmund Haslreitter: 1 Pfund Pfennig.

fol. 18[17]

Von Hanns Egler, so ainen stand gelost: 1 Pfund Pfennig.

Von Brigitta Koffler umb ain stand: 1 Pfund Pfennig.

Die Summe aller Einnahmen aus der Vermietung der Kirchenstühle beträgt 14 Pfund Pfennig.

Einnahmen aus Begräbnissen in der Kirche:

1535, Juli 11: von Erhart Zauner anlässlich des Begräbnisses seiner Ehefrau, 10 Pfund Pfennig.

1535, September 24: anlässlich des Begräbnisses von Meister Hanns Juras, Chorherr, 10 Pfund Pfennig.

Die Summe aller Einnahmen aus Begräbnissen beträgt 20 Pfund Pfennig.

fol. 19[18]

Einnahmen für Promotionsgeläut.[19]

1535, Februar 24 (post Reminiscere): für Glockengeläut als man die magistros lociert  (Summe 4 Schilling)

Einnahmen aus Rückständen des Küsters (Einnemen aus hern laicustos remanencz):

Von Andre, Kellermeister: Begleichung seiner Rückstände im Jahr 1535: 4 Schilling 18 Pfennig.

Einnahmen für die Chorkappen der Chorherren:  fehlt (vacat.)

fol. 20[20]

Einnahmen aus dem Steueraufkommen der Stadt Wien (aus dem Huebhaus), wovon nach kaiserlicher Anordnung wöchentlich vier Gulden für den Bau von St. Stephan gespendet werden sollen (daraus man wochenlich vier gulden vermog kais. Mt. geschäfft zum pau sand Steffans tuemkirchen geben soll): fehlt (vacat.)

Die Summe aller aufgeführten Einnahmen in St. Stephan im Jahr 1535 beträgt 1325 Pfund 1 Schilling 20 Pfennig 1 Heller.

fol. 21 leer

fol. 22[21]

Auflistung aller Ausgaben des Kirchmeisters Adam Mägkl im Jahr 1535:

Ausgaben auf die Steinhütte:[22]

Lohn für den Hüttenknecht: 2 Schilling Pfennig wöchentlich (im Jahr 13 Pfund)

Ausgaben für Ausbesserungsarbeiten durch die Steinhütte am Südturm (hohen thurn) nach einem Schaden, slahen des wetters (Blitzschlag, Sturm): 10 Pfund 7 Schilling 26 Pfennig.

Die Summe aller Ausgaben auf die Steinhütte beträgt 23 Pfund 7 Schilling 26 Pfennig.

fol. 23[23]

Ausgaben für Wachs, Docht, Kerzen und die Herstellung von Kerzen (macherlon):

In diesem Jahr wurden für die Verwendung in der Kirche bei Hanns, Lebzelter in Gunderstorf, 111 Pfund Wachs, bei Kirein Ziph, Lebzelter, 125 Pfund Wachs und bei Peter Eisner 6 Pfund Wachs, insgesamt 242 Pfund zu je 10 Kreuzer gekauft, in Summe 40 Pfund 2 Schilling 20 Pfennig. Von Mathe Peham 100 ½ Pfund Wachs zu je 9 Kreuzer, in Summe 15 Pfund 3 Schilling Pfennig. Dazu kommen 32 Pfund Wachs zur Eigenverarbeitung (auszeslachen) zu 6 Schilling 12 Pfennig.

Insgesamt wurden 376 ½ Pfund Wachs zu 56 Pfund 4 Schilling 12 Pfennig gekauft.

Zusammen mit den 358 Pfund Wachs, die bei Abschluss verdiger raittung noch vorhanden waren, ergibt sich eine Menge von 734 ½ Pfund Wachs.

Von den angeführten Mengen an Wachs wurden im Jahr 1535 für den Bedarf der Kirche 437 Pfund verarbeitet, In Summe bezahlte man 5 Pfund 2 Schilling 21 Pfennig für die Herstellung von Kerzen.

Außerdem wurden 8 Pfund Dochtgarn (Summe 6 Schilling 12 Pfennig) und ein stam Holzstäbchen zu 6 Schilling 2 Pfennig pro Stück verarbeitet.

Der Lohn der Mesnerknechte für die Herstellung von Kerzen (aus den mietlichtern macherlon) beträgt 10 Schilling Pfennig.

Für 24 Pfund rote Windlichter, die man an die Ratsherren und die Richter (Herren auf der Schrann) übergab, wurden an Leonhart Schaunburger, Kerzengießer (kerzler), 4 Schilling Pfennig je Stück bezahlt, gesamt 12 Pfund Pfennig bezahlt.

fol. 24[24]

Die Summe aller Ausgaben für Wachs, Dochtgarn etc. beträgt 76 Pfund 5 Schilling 7 Pfennig.

Ausgaben für Messwein (opferwein):

Die Ausgaben für Messwein vom 1. Januar bis 14. August 1535 betrugen für zwei ächterin  (= Weinmaß) pro Tag je 6 Pfennig, also 2 Schilling 24 Pfennig wöchentlich, insgesamt für diesen Zeitraum (32 Wochen) 11 Pfennig 1 Schilling 5 Pfennig.

Vom 14. August bis zum 31. Dezember wurden zwei ächterin zu je 8 Pfennig pro Tag verbraucht, insgesamt für diesen Zeitraum (20 Wochen) 9 Pfennig 2 Schilling 20 Pfennig.

Vom Palmsonntag (21. März) bis zum Kirchweihfest (11. April) wurden 132 ächterin Rotwein zu je 7 Pfennig für die Kommunikanten verbraucht (auf die communicantn), insgesamt für diesen Zeitraum 3 Pfund 6 Schilling 24 Pfennig.

Die Summe aller Ausgaben für Messwein beträgt 24 Pfund 2 Schilling 19 Pfennig.

fol. 25[25]

Ausgaben für Löhne und Hofkleidung der Kirchendiener:

Lohn für Sebastian Nuntaller, Kirchschreiber: 4 Schilling Pfennig wöchentlich, im Jahr 26 Pfund Pfennig.

Lohn für Valtin Klepsinger, Organist: vier Gulden pro Quartal, im Jahr 16 Pfund Pfennig.

Löhne für die Mesnerknechte, im Jahr 2 Pfund 4 Schilling Pfennig.

Weihnachtshofkleidung für Wolfgang Treuen, Küster, 5 Pfund Pfennig.

Hofkleidung für den Mesner Michel Sneider, 5 Pfund Pfennig,

Hofkleidung für Wolfgang Wihalm, Kaplan des Laienküsters (ermelts hern laiencustos caplan), 5 Schilling Pfennig.

Hofkleidung für Meister Leonhard, Baumeister zu St. Stephan, 5 Pfund Pfennig.

Hofkleidung des Totengräbers, 1 Pfund Pfennig

Hofkleidung für die Mesnerknechte, 1 Pfund 2 Schilling Pfennig.

Hofkleidung für Meister Wolfgang, Zimmermann, 5 Pfund Pfennig.

fol. 26[26]

Die Summe aller Ausgaben für Löhne und Hofkleidung der Kirchendiener beträgt 67 Pfund 3 Schilling.

Ausgaben für Notwendigkeiten (Kirchenbedarf) zur Instandhaltung der Kirche (Auf fuer zu der kirchen nottuerft):

1535, April 17: für die Entfernung von Unrat (mist) aus der Kammer unter dem Nordturm (underm neuen thuern aus dem chämerl) 27 Fuhren (fert) zu je 12 Pfennig und vier Auflader zu je 28 Pfennig, insgesamt  (Summe 1 Pfund 6 Schilling 16 Pfennig)

1535, Mai 8: für die Entfernung von kot von den gättern under den freithofthören zu raumen, 16 Fuhren zu je 10 Pfennig und zwei Auflader zu je 11 Kreuzer, insgesamt (Summe 7 Schilling 2 Pfennig)

1535, Oktober 31: Entfernung von 10 Fuhren Schutt und Erde (Summe 3 Schilling 10 Pfennig)

fol. 27[27]

Ausgaben für Laubfuhren im Jahr 1535: am Palmsonntag (Palmtag) 2 Schilling, zum Kirchweihfest (Kirchweich), Christi Himmelfahrt (Auffahrt), Pfingsten, Dreifaltigkeitsfest (Drivaltigkait), Stefanitag (Steffani), Mariä Himmelfahrt und Mariä Geburt, also an sieben Tagen je 4 Schilling, gesamt (Summe 3 Pfund 6 Schilling)

Die Summe aller Ausgaben für Notwendigkeiten zur Instandhaltung der Kirche (Auf fuer zu der kirchen notturft) beträgt 6 Pfund 6 Schilling 28 Pfennig.

Ausgaben für Kalk (kalch):

1535, Juli 7: Ausgaben für 15 Muttel Kalk aus Rodaun (Summe 3 Pfund 6 Schilling Pfennig)

fol. 28[28]

Ausgaben für Kohle:

Ausgaben für 46 Stubich Kohle, sowie für Mesnerlohn und die Bezahlung von Wein für den Bauern (Summe 3 Pfund 5 Schilling 4 Pfennig)

Als Ausgaben für Glockengeläut im Südturm (hohen thuern) und portkirchn werden im Jahr 1535 folgende Positionen gelistet:

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut am Neujahrstag, am Dreikönigstag, Mariä Lichtmess und Mariä Verkündigung (Summe 1 Pfund 5 Schilling 26 Pfennig).

Für das Geläut in den zwei Türmen an (portkirchen):

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut zu Palmsonntag 32 Pfennig, Gründonnerstag 3 Schilling 14 Pfennig, für die hölzerne Glocke (hulzein gloken) im hohen Turm 64 Pfennig, zu Ostersonntag und -montag 6 Schilling 28 Pfennig und zum dritten Tag danach (Erichtag) Dienstag nach Ostern 32 Pfennig (Summe 1 Pfund 6 Schilling 20 Pfennig).

fol. 29[29]

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut zur kirchweih der portkirchn, zu Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag und -montag jeden Tag 3 Schilling 14 Pfennig, danach noch am Dienstag  (Erchtag), 32 Pfennig (Summe 1 Pfund 6 Schilling 28 Pfennig)

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut zum Dreieinigkeitstag (1. Sonntag nach Pfingsten) (Trinitatis) und für die Zwelfpotn austailung (Apostelaussendung), für den Sänger und den Organisten (Summe 1 Pfund 5 Schilling 2 Pfennig)

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut zum Tag der Gründung (erfindung) St. Stephans, zu Mariä Himmelfahrt, Mariä Geburt, Allerheiligen (Aller Heiligen und Selen tag) (Summe 2 Pfund 1 Schilling 10 Pfennig)

Ausgaben für das Geläut am 29. August und zu St. Martin sowie zu St. Leopold und St. Nikolaus (Summe 5 Schilling 10 Pfennig)

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut zum Weihnachts- und Stephanitag, zu Johannistag/St. Johann und Allerkindlen (Fest der Unschuldigen Kinder, 28. Dezember) (Summe 1 Pfund 1 Schilling 2 Pfennig)

Ausgaben für das Geläut im hohen Turm mit der großen Glocke:

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut zum Neujahrstag, Dreikönigstag, zu Mariä Lichtmess und Mariä Verkündigung, jeden Tag 64 Pfennig (Summe 1 Pfund 16 Pfennig)

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut zum Ostertag 4 Schilling 8 Pfennig, zur Kirchweihe 5 Schilling 26 Pfennig, zu Christi Himmelfahrt 3 Schilling 22 Pfennig, zum Pfingsttag 4 Schilling 24 Pfennig, zum Dreieinigkeitstag 64 Pfennig und zu Fronleichnam (Gotsleichnams tag) 4 Schilling 8 Pfennig (Summe 3 Pfund 1 Schilling 2 Pfennig)

fol. 30[30]

Ausgaben für das (Glocken-)Geläut zu den Predigten des Bischofs, zum Fronleichnamsamt, zur Prozession und Firmung des Jahres 1535 sowie zu den vier Quatembern mit der großen Glocke 106 Schläge (pulsus) sowie 22 Schläge (Summe 8 Pfund 1 Schilling 10 Pfennig).

Summe der Ausgaben für das Glockengeläut beider Türme beträgt 23 Pfund 3 Schilling 6 Pfennig

Ausgaben für Reinigungsarbeiten in der Kirche:

Ausgaben für Besen (pesm) für die Abfuhr von 5 Fuhren Schutt am Palmabend nach der Friedhofskehrung und für das Kehren der Kirche am Oster-, Pfingst-, Fronleichnams-, auch achtisten-, Allerheiligenabend und Stephanitag.

Summe der Ausgaben für Reinigungsarbeiten in der Kirche beträgt 1 Pfund 5 Schilling 4 Pfennig.

fol. 31[31]

Ausgaben für Handwerkerlohn für den Kirchenbedarf inklusive des erkauften Eisens und Nägel:

Ausgaben für Eisen und Nägel im Jahr 1535 laut particularzedel

Summe der Ausgaben für Eisen und Nägel beträgt 3 Pfund 1 Schilling.

Ausgaben an den Zimmermann:

Aufgelistet werden die Kosten für die Herstellung eines Holzjochs/Holzklöppels (leitscheit) am “Bürgergeläut” 7 Taglöhne für die Ausbesserungsarbeiten an den Türen/Portalen (thoren ze pessern), für Eindeckarbeiten (ze deken) in der Sakristei und 11 Taglöhne für die Herstellung einer neuen Tür zur Mörtelmacher-Hütte (morterhutten). Insgesamt sind das 18 Tageslöhne zu 40 Pfennig sowie 4 Tageslöhne zu 24 Pfennig für einen Handlanger (zueraicher).

Summe der Ausgaben für den Zimmermann beträgt 2 Pfund 7 Schilling 26 Pfennig.

Ausgaben an den Schlosser:

Aufgelistet werden die Kosten für die Teilrechnungen/losen Zettel (particularzedln) von 6 Pfund 2 Schilling 14 Pfennig sowie Ausgaben für die Herstellung eines Schlegels (swengkl) in der pierglokn/Bierglocke (2 Schilling) und für die Herstellung einer Kurbel (werfl) für die Primglocke.

Summe der Ausgaben an den Schlosser beträgt 6 Pfund 5 Schilling 24 Pfennig.

Ausgaben an den Maler:

Ausgaben (am 22. Mai) an den Maler, Meister Leopold Sichartn, für die Lackierung von fünf Friedhofstoren (das Holzwerk schwarz, das Eisen in roter Ölfarbe), laut Teilrechnung (particular)

Summe der Ausgaben für den Maler beträgt 4 Pfund

Ausgaben an den Glaser:

Ausgaben (am 13. März) an den Kirchglaser, Meister Leonhardn, laut seiner Rechnung (zedln) Summe der Ausgaben für den Glaser beträgt 2 Pfund 2 Schilling Pfennig.

fol. 32[32]

Paul Reichl, Glaser, laut der Teilrechnung (particularzedl) (2 Pfund 7 Schilling 3 Pfennig) sowie für die Herstellung von 13 Fensterscheiben im Mesnerhaus 36 Pfennig

Summe der Ausgaben für den Glaser beträgt 3 Pfund 9 Pfennig.

Ausgaben an den Binder:

Ausgaben (am 1. Mai) an den Binder, Meister Hannsen Prent, für die Herstellung von zehn Bottichen und einem Wassereimer (emer), damit man Wasser auf / in der Kirche hat.

Summe der Ausgaben an den Binder beträgt 3 Schilling 28 Pfennig.

Ausgaben an den Seilmacher (Sailer):

Meister Wolfgang Unger, Seiler, laut der Rechnung(en) (zedl) 3 Pfund 4 Schilling Pfennig.

Ausgaben an den Dachdecker (Ziegldeker):

Meister Conczen, Ausgaben (am 7. Juli) für Ausbesserungsarbeiten am Dach der Sakristei 1 Schilling 2 Pfennig.

Ausgaben an den Tischler:

Wolfgang Pacher, Tischler, für einen Rahmen (rem) in der Steinhütte 3 Schilling Pfennig, für eine Bank (pänkl) und einen Tisch in der Kirchschreiberstube (kirchschreibers gwelb) in der Steinhütte 3 Schilling 24 Pfennig

Meister Laurenzn, Tischler, für einen Tisch (tisch zu der begenus gehörig) 5 Schilling Pfennig und für eine Lade/Schatulle (ladl) für das Kirchgelds 3 Schilling 6 Pfennig

Summe der Ausgaben an den Tischler beträgt 1 Pfund 6 Schilling 30 Pfennig.

Ausgaben an den Riemer:[33]

Meister Jorgn, Riemer, laut einer Teilrechnung (particularzedl) 7 Schilling 10 Pfennig.

Summe der Ausgaben für die Handwerker beträgt 29 Pfund 9 Pfennig.

fol. 33[34]

Ausgaben für gestiftete Messen und Jahrtage im Jahr 1535:

Ausgaben für die Stiftung der Furbringerin am Tag der Heimsuchung (2. Juli) für den Cantor 2 Schilling Pfennig, für den Organisten 32 Pfennig, für die Messdiener (mesnerknechten) 48 Pfennig (4 Schilling 20 Pfennig)

Ausgaben für Unser Frauen ambt für tägliche Gesänge, für die Vikaren Jorgi, Michaelis und Lucie, jedes Mal 3 Gulden 2 Schilling 20 Pfennig (gegen Quittung) (10 Pfund Pfennig)

Ausgaben für die Messe des Jorg Preuerin, für Herrn Peter Jordan an St. Georg (sand Jorgen), Michaelstag und zu Weihnachten, jedes Mal 2 Pfund 6 Schilling Pfennig (fol. 33’) (gegen Quittung) (8 Pfund 2 Schilling Pfennig)

Ausgaben für die Messe des Jorgen Remer, ausstehend

Ausgaben für Messe der Tuemschuechin, ausstehend

Ausgaben für die Messe des Leonhart Vorster, ausstehend

Summe der Ausgaben für die gestifteten Messen im Jahr 1535 beträgt 18 Pfund 6 Schilling 20 Pfennig.

fol. 34[35]

Ausgaben für Bedarfe der beiden Sakristei:

Aufgelistet sind die Ausgaben an den Schneidermeister (saidnater), Hannsen Nöttl, für das Ausbessern von Messgewändern, laut zweier seiner Rechnungen (zedln) (8 Pfund 6 Schilling Pfennig), die Reinigung von 34 Korporalen und anderer Notwendigkeiten in der Sakristei 7 Pfund 5 Schiling 11 Pfennig

für das Backen von Oblaten 2 Pfund 2 Schilling

für 2 Pfund Weihrauch 5 Schilling 10 Pfennig

Unschlittkerzen (unsletkerczn) und rabusch 3 Pfund 1 Schilling

Summe der Ausgaben für Bedarfe der Sakristei beträgt 22 Pfund 3 Schilling 21 Pfennig.

Ausgaben für erkauften Burgrechtzins (purgrechtzins):

Ausgaben für 5 Gulden jährlichen Burgrechtzins im Wert von 100 Rheinischen Goldgulden, erworben von den Eheleuten (conleitn) Sebastian Nuntaller und Margareth auf ihr Haus, Plab gugl genannt, in der Weichenburg (100 Pfund Pfennig)

fol. 35[36]

Leihgabe von 50 Gulden für Meister Hannsn Tuernern gegen einen Schuldbrief. Die Rückzahlung inklusive Zinsen von 20 Schilling ist bis zum Ende des Jahres 1536 anberaumt

Summe aller Ausgaben für erkauften Burgrechtzins und Leihgaben beträgt 150 Pfund Pfennig.

Ausgaben für Lichtöl:

Ausgaben (am 27. August) an Leiner von Pöla für einen Zentner und ein Pfund Öl 3 Pfund 4 Schilling Pfennig, davon 8 Pfennig für den Transport (ze tragen) (3 Pfund 4 Schliing Pfennig)

Ausgaben (am 01. Oktober) an Andre Seidl von Geitsch für einen Zentner und 51 Pfund Öl, (3 Pfund 7 Schilling Pfennig pro Zentner) (5 Pfund 6 Schilling 15 Pfennig)

Ausgaben (zum Jahresende 1535) an Caspar von Weitra für drei Zentner und 66 Pfund Öl sowie drei Fässer (vässln), 9 Gulden insgesamt, zuzüglich 24 Pfennig für den Transport (ze tragen) (9 Pfund 24 Pfennig)

Summe der Ausgaben für Lichtöl beträgt 18 Pfund 3 Schilling 17 Pfennig.

fol. 36[37]

Ausgaben am Fronleichnamstag:

Ausgaben für die Ausrichtung eines Frühstücks für die Kirchendiener sowie für Kränze (kräncz) für die Ratsherren und auf der Schranne am Fronleichnamstag 1535, laut Teilrechungen (particularzedl) (3 Pfund 4 Schilling 4 Pfennig)

Ausgaben für allerlei Bedarfe am achtisten Fronleichnamstag, laut Teilrechungen (particularzedl), welh ausgab eemals die von Puchau ausgericht (3 Pfund 7 Schilling 8 Pfennig)

Summe der Ausgaben am Fronleichnamstag des Jahres 1535 beträgt 7 Pfund 3 Schilling 12 Pfennig.

fol. 37[38]

Ausgaben für Holzwerk:

Ausgaben (am 23. Mai) an Michel, floczer, für zehn phosten laden (je sechs Kreuzer) sowie für 25 reichladen (je vier Kreuzer), davon 70 Pfennig für den Transport (davon ze fueren) und 14 Kreuzer an zwei Knechte für die Hilfe beim Ab- und Aufladen (7 Pfund 1 Schilling 16 Pfennig)

Ausgaben (am 08. Juli) an Cristan Paurn von Potenstein nach des zimermans bedunken für vier Torwinden (thorwintl), 20 Torlatten (thorladen), 8 Spangen (spange), alles aus Lerchenholz (leerpaumen holcz) (12 Pfund Pfennig)

Ausgaben (am 23. Oktober) an Wolfgang Staudinger von Suffring für 5000 Schindeln (schintl) zum Decken der beiden Sakristeien, je tausend Stück 9 Schilling 15 Pfennig (5 Pfund 7 Schilling 15 Pfennig)

Ausgaben an Wolfang Staudinger von Suffring für 80 geschnittene Latten (je 4 Pfennig) und für vier Traunische trumer (je 4 Kreuzer), sowie für den Transport (ze fueren) der Schindeln und Latten 4 Schilling (2 Pfund 24 Pfennig)

Summe der Ausgaben für Holzwerk beträgt 27 Pfund 1 Schilling 25 Pfennig.

fol. 38[39]

Einzelne Ausgaben ohne eigene Rubrik (roborick)

Ausgaben an zwölf Tagelöhner für das Entfernen von Schnee auf der Kirche (je 6 Kreuzer) 72 Kreuzer Ausgaben an Niclaus Unhag, Drechsler für zwei prunscheiben am Brunnen des Mesnerhauses und der Steinhütte 1 Gulden (2 Pfund 1 Schilling 18 Pfennig)

Ausgaben an die Messdiener (mesnerknechten), die zur Fastenzeit (Vaschang) des Jahres 1535 die Altäre abgestaubt und wieder verdeckt haben, für Frühstück und Belohnung 13 Schilling Pfennig sowie für das Ab- und Aufhängen des Hungertuchs 3 Schilling Pfennig (2 Pfund Pfennig)

Ausgaben für eine Jause an die Messdiener (mesnerknechten), die die Taufkerzen angefertigt haben (4 Schilling Pfennig)

Ausgaben an die Achter (ächtern) und Vikare, die das Volk ermahnen Hilfe und Steuer an die Kirche zu zahlen (2 Pfund Pfennige)

Ausgaben an die Kantorei, für das Singen der Passion, ain ächterin Muskateller (Wein) und zwei Semmeln (2 Schilling 6 Pfennig)

Ausgaben zum mandat für sechzig Schüsseln (je 4 Pfennig) 1 Pfund Pfennig, für vier achterin Muskateller 1 Pfund 16 Pfennig, für einen meczn Mehl zum Backen der Oblaten (oblatpachn) 7 Schilling 14 Pfennig und von der mandat zum Waschen von Tüchern laut der Rechnungen (zedl) 5 Schilling 29 Pfennig (3 Pfund 5 Schilling 29 Pfennig)

Ausgaben für das Ein- und Austragen des Grabes, der Schränke, etc. in der Marterwoche (Karwoche) sowie für andere dazugehörige Arbeit (1 Pfund 12 Pfennig)

fol. 39[40]

Ausgaben für Grabgesänge aus dem Psalter 12 Schilling Pfennig,

an den Kantor für das (Sing-)Spiel (spil) beim Grab 1 Pfund Pfennig,

an die Messdiener für das Polieren (auszereiben) des Opferstocks (opferkandl) und Zinngeschirrs 3 Schilling Pfennig,

für reben 4 Schilling Pfennig (3 Pfund 3 Schilling Pfennig)

Ausgaben für das Tragen der Taufkerze auf die tauf zu Ostern und Pfingsten 3 Schilling 4 Pfennig,

zur Kirchweihe an die scartknechtn für ein Frühstück 3 Schilling 10 Pfennig,

für einen neuen Schlüssel zur Lade, in welcher der Ratsherren stab liegen/liegt 10 Pfennig,

für drei Ellen Leinen (leinwat) für zwei Handtücher am Taufstein inklusive der Herstellungskosten 3 Schilling Pfennig,

für die Prozession nach Sankt Marx 1 Schilling Pfennig,

an diejenigen, die dem Gärtner (pinter) geholfen haben die Bottiche (poting) zu heben, Wasser zu tragen und aufzuziehen sowie in die Bottiche zu gießen 6 Schilling 24 Pfennig (2 Pfund 1 Schilling 18 Pfennig)

Ausgaben (am 8. Mai) an fünf Männer für das Tragen und Aufziehen von Wasser sowie Auffüllen der Bottich 4 Schilling 20 Pfennig,

für das Kehren von vier Rauchfängen in der Steinhütte 36 Pfennig,

außerdem an vier Tagelöhner, die den Zimmerleuten halfen die Tore (thor) zu reparieren (gepessert) 3 Schilling 22 Pfennig (1 Pfund 1 Schilling 18 Pfennig)

Ausgaben für die drei Prozessionen in der Kreuzwoche 3 Schilling Pfennig,

für ein Achtel Mehl für die Oblaten am Himmelfahrtstag (06. Mai) 56 Pfennig,

für die Prozession zum Spital am letzten Pfingstfeiertag (17. Mai) 1 Schilling Pfennig (5 Schilling 26 Pfennig)

Ausgaben für zwei verpot der Bürgschaft (gwer) auf die Häuser Jorgen Reisingers und Lamprechts Hausers halbn im Rathaus bei der gwer gethan (24 Pfennig)

fol. 40[41]

Ausgaben für sieben Lampen 42 Pfennig,

für fünf Schaufeln zum Abwerfen von Schnee 70 Pfennig, für das Verplanken der Wiese (wysen), wo die puchsnschuczn (Büchsenschützen) stehen (in bestand haben) 1 Pfund Pfennig,

für zwei Decken (daken) und einen gluetscherm (Glutpfannen; Kohlenpfanne) 64 Pfennig,

für die Reparatur von drei alten Laternen 60 Pfennig,

für fünf Bücher/Stapel (puech) Papier 80 Pfennig (2 Pfund 2 Schilling 16 Pfennig)

Ausgaben für die Übergabe von Opfergeld an die Angestellten und Schreiber des Bürgermeisters in der Kanzlei zu den Weihnachtsfeiern (2 Pfund Pfennig)

Ausgaben für den Raitbrief, die raittung des Kirchmeisters des Jahres 1534 betreffend (3 Pfund 6 Schilling 20 Pfennig)

Ausgaben für das Schreiben der raittung und des gegentails 4 Gulden, für das Kuvert (copert) und das Einbinden (einzepinden) 28 Kreuzer (4 Pfund 3 Schilling 22 Pfennig)

Ausgaben durch Schulden des Malers Leopold Sichard an die Kirche. Dieser war bereits in vorherigen raittungen unter Remanenz als Schuldner gelistet (angezaiget), die geschuldete Summe von 50 Gulden werden an dieser Stelle wieder als Ausgabe gezählt (geseczt) und in massen ander der Hauptsumme des Burgrechts der Kirche gehalten, also nicht mehr als Remanenz erwähnt (gemelt) (50 Pfund Pfennig)

fol. 41[42]

Summe der einzelnen (zeainzig) Ausgaben beträgt 81 Pfund 7 Schilling 19 Pfennig.

Ausgaben für verlorene Remanenzen:

Die verlorenen und nicht mehr einzubringenden Remanenzen werden als Ausgaben, die Schuldner mit Namen und Summe aufgeführt. Im Folgenden (hienach) sollen die verlorenen Summen nicht mehr zu den anderen Remanenzen gezählt (geseczt) sondern abgeschrieben werden:

Verlorene Remanenz durch die Schulden Sigmund Seedorfers. Sein Haus am Graben hat einen neuen Inhaber (Haimeran Gros),

fol.42[43]

die Bürgschaft (gwer) auf das Haus ist hinfällig (verfertigt), seine Gattin und Töchter (hausfraun) sind nicht für die Schulden eingetreten (6 Pfund 1 Schilling 20 Pfennig)

Verlorene Remanenz durch die Schulden Jobst Welings für das Begräbnis (begenuss) seiner Gattin (hausfrau) und seines Sohns. Doktor Hans Abhauser, der für das Haus Welings als Bürge eingetragen ist (an die gwer geschriben), ist nicht für die Schulden eingetreten (einzupringen) (14 Pfund 3 Schilling Pfennig)

Verlorenene Remanenz durch die Schulden von Christian Een für ein Begräbnis (begenus). Die Bürgschaft (gwer) auf das Haus wurde geändert, die Erben sind nicht für die Schuld eingetreten (19 Pfund 18 Schilling)

Verlorenene Remanenz durch die Schulden Hans Hüfftls. Die geschuldeten 11 Pfund 1 Schilling 18 Pfennig wurden bereits in verdiger raittung unter anderen Remanenzen gelistet (angezaigt), die Kirche erhielt davon nur 13 Schilling 24 Pfennig, die übrigen (das ander) 9 Pfund 3 Schilling 24 Pfennig werden hier wieder als Ausgaben gelistet (9 Pfund 3 Schilling 24 Pfennig)

Verlorene Remanenz durch die Schulden Hans Prunnerins im gessl beim weissenprueder Kloster für ein Begräbnis (begenus). Die Erben sind nicht ermittelbar (10 Pfund 4 Schilling 22 Pfennig)

Verlorene Remanenz durch die Schulden Sebastian Stegers für das Begräbnis (begenus) seiner

fol. 43[44]

Gattin und Tochter (hausfrauen). Die Summe wird als verlorenen gelistet, da Steger sich seiner Schuld nicht bekennt und die Rückzahlung ablehnt (15 Pfund 22 Pfennig)

Verlorene Remanenz durch die Schulden Hanns Prunhofers am Salzgries für ein Begräbnis (begenus). Die Summe wird als verloren gelistet, da Prunhofer die Rückzahlung ablehnt und er verarmt ist, auch die kirchen den wenigsten tail darbei (16 Pfund 5 Schilling 18 Pfennig)

Verlorene Remanzenz durch die Schulden Leonhart Ziegeldrumbs für Zinsen auf einen Weingarten bei Sankt Margarethen. Die Schulden wurden bereits als Einnahme (emphang) in der Rubrik “Zinsen” in verdiger raittung gelistet (angezaiget), werden aber wieder als Ausgabe aufgeführt, da sie nicht zurückgezahlt wurden und der Schuldner verstorben ist (1 Pfund Pfennig)

Summe der als Ausgaben gelisteten verlorenen Remanenzen beträgt 92 Pfund 4 Schilling 4 Pfennig.

fol. 44[45]

Ausgaben durch Remanenzen:

Die bei Ausgang des Jahres 1535 ausstehenden Remanenzen werden als Ausgaben, die Schuldner mit Namen und Summe aufgeführt.

Remanenz durch die Schulden Steffann Kislings für verfallene Zinsen auf sein Haus. Die järhrlichen Zinsen von 4 Schilling Pfennig sind für zehn (aindlff) Jahre (1525-1535) ausstehend (5 Pfund 4 Schilling Pfennig)

Remanenz durch die Schulden des Concz Somers, Tuchscherers[46] (tuechscherer)  für verfallene Burgrechtzinsen auf sein Haus. Die järhrlichen Zinsen von 5 Gulden sind für zehn Jahre ausstehend (50 Pfund Pfennig)

Remanenz durch die Schulden von Wolfgang Mairs Erben für verfallene Zinsen von der vleischpank, Unserr Frauen frueambt zuegehorig, sowie für Pflaster- und Marmorstein (marblstain) (104 Pfund 1 Schilling 6 Pfennig)

Remanenz durch die Schulden Frau Annas (Gattin (hausfrau) des Doktors (etc.) Johann Kaufman) für verfallene Zinsen von der peilpank. Die jährlichen Zinsen von 10 (aindlff) Schilling Pfennig sind für fünf Jahre ausstehend (6 Pfund 7 Schilling Pfennig)

fol. 45[47]

Remanenz durch die Schulden des Zimmermanns Hanns Schuerfflinger für zwei im Jahr 1532 an ihn verkaufte Weingärten (22 Pfund Pfennig)

Remanenz durch die Schulden von Wolfgang Weis für einen ausstand an einem verkauften Weingarten (10 Pfund Pfennig)

Remanenz durch die Schulden von Michel Ankenreitters Erben für die Begräbnisse (begenus) der ersten und weiterer Gattinen (hausfrauen) ihres Vaters sowie seines Bruders Valtins (24 Pfund 6 Schilling 28 Pfennig)

Remanenz durch die Schulden Hanns Osterpergers für ein Begräbnis (begenus) (34 Pfund 5 Schilling 26 Pfennig)

Remanenz durch die Schulden von Wolfgang Eilbls Gattin (hausfrau) für ein Begräbnis (begenus) (2 Pfund 6 Schilling 2 Pfennig)

Remanenz durch die Schulden Cristof Prugls für einen an ihn verkauften Weingarten, im Mulfeld gelegen (3 Pfund Pfennig)

Remanenz durch die restlichen Schulden Hanns Straubs aus der Verwaltung des Kirchmeisteramts, die laut seiner raittung des Jahres 1533 der kirchen heraus zu thuen war (200 Pfund Pfennig)

Remanenz durch die Schulden Georg Reisingers, pek am Hof gesessen, für ein Begräbnis (begenus) (18 Pfund 3 Schilling 18 Pfennig)

fol. 46[48]

Remanenz durch die restlichen Schulden von Wolfgang Kirchofers Erben aus der Verwaltung des Kirchmeisteramts laut seiner raittung des Jahres 1525 (40 Pfund 2 Schilling 10 Pfennig)

Summe der Remanenzen, die nicht wie zuvor als verloren gelistet werden und die bei Beschluss dieser raittung der Kirche noch schuldig sind, beträgt 522 Pfund 5 Schilling Pfennig.

Gesamtsumme aller erwähnten (gemelten) Ausgaben des Jahres 1535 für St. Stephan betragen 1.202 Pfund 1 Schilling 11 Pfennig.

Restliche Schulden des Kirchmeisters Adam Mäkl dieser raittung an das Kirchenvermögen nach Abzug der Ausgaben von 1.325 Pfund 1 Schilling 20 ½ Pfennig Einnahmen (emphang):

123 Pfund 9 ½ Pfennig.

fol. 47[49]

Den Restbetrag von 123 Pfund 9 ½ Pfennig zuzüglich der 522 Gulden aus ungezahlten Remanenzen und 307 ½ Pfund vorhandenen Wachs soll der Kirchmeister Adam Mäkl im Jahr 1536 in seiner raittung als Einnahme (fur emphang) aufstellen und verraitten.

Auflistung der verordneten Herren in der ambtleut raittung, die am 23. Mai 1536 die raittung gerait und beschlossen haben. Diese sind Vertreter aus dem Inneren Rat (Hermes Schalauczer; Steffan Denk), aus dem Äußeren Rat (Benedict Sagrer; Hanns Knoll) sowie aus der Gemeinde (gmain) (Jobst Seiberlich; Wenczl Österreicher; Andre Weiss; Hanns Ubermann).

 

[1] Uhlirz 1901/1902, S. 477.

[2] Uhlirz 1901/1902, S. 478.

[3] Uhlirz 1901/1902, S. 478.

[4] Uhlirz 1901/1902, S. 478-479.

[5] Uhlirz 1901/1902, S. 479.

[6] Uhlirz 1901/1902, S. 479-480.

[7] Uhlirz 1901/1902, S. 480.

[8] Uhlirz 1901/1902, S. 480.

[9] Uhlirz 1901/1902, S. 481.

[10] Uhlirz 1901/1902, S. 481.

[11] Uhlirz 1901/1902, S. 481.

[12] Uhlirz 1901/1902, S. 482.

[13] Uhlirz 1901/1902, S. 482.

[14] Uhlirz 1901/1902, S. 482.

[15] Uhlirz 1901/1902, S. 483.

[16] Uhlirz 1901/1902, S. 483.

[17] Uhlirz 1901/1902, S. 483.

[18] Uhlirz 1901/1902, S. 484.

[19] Uhlirz 1901/1902, S. XXXII.

[20] Uhlirz 1901/1902, S. 484.

[21] Uhlirz 1901/1902, S. 484.

[22] Uhlirz 1901/1902, S. 238. (Uhlirz führt die Ausgaben der Steinhütte für die Wochenlöhne in einem gesonderten Band an.)

[23] Uhlirz 1901/1902, S. 484-485.

[24] Uhlirz 1901/1902, S. 485.

[25] Uhlirz 1901/1902, S. 485.

[26] Uhlirz 1901/1902, S. 486.

[27] Uhlirz 1901/1902, S. 486.

[28] Uhlirz 1901/1902, S. 486.

[29] Uhlirz 1901/1902, S. 487.

[30] Uhlirz 1901/1902, S. 487.

[31] Uhlirz 1901/1902, S. 487-488.

[32] Uhlirz 1901/1902, S. 488.

[33] „Riemer“ = lederverarbeitender Handwerker, „der allerlei Lederzeug, als Pferdegeschirre, Reitzeuge u. s. w. verfertigt“ Vgl. Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm Online (08.07.2014), URL: http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GR05365

[34] Uhlirz 1901/1902, S. 489.

[35] Uhlirz 1901/1902, S. 489.

[36] Uhlirz 1901/1902, S. 490.

[37] Uhlirz 1901/1902, S. 490.

[38] Uhlirz 1901/1902, S. 490.

[39] Uhlirz 1901/1902, S. 491.

[40] Uhlirz 1901/1902, S. 491.

[41] Uhlirz 1901/1902, S. 492.

[42] Uhlirz 1901/1902, S. 492.

[43] Uhlirz 1901/1902, S. 492-493.

[44] Uhlirz 1901/1902, S. 493.

[45] Uhlirz 1901/1902, S. 493.

[46] „Tuchscherer“ = „Handwerker, der von dem aufgerauhten Wollgewebe die langen, ungleichen Wollfasern abschneidet“ Vgl. Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm Online (08.07.2014), URL: http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GT14041

[47] Uhlirz 1901/1902, S. 494.

[48] Uhlirz 1901/1902, S. 494.

[49] Uhlirz 1901/1902, S. 494.

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Literatur

Literatur- / Quellenverzeichnis: Uhlirz, 1901/1902

Stelle / Nr / Seite: 477-494

Link: https://archive.org/details/dierechnungende00uhligoog/page/n7

Archivangaben: Wiener Stadt- und Landesarchiv

Zitierempfehlung
Wissensdatenbank zu St.Stephan, Schriftquellen, 2020.04.01
http://www.sanktstephan.at/quellen/kirchmeisterrechnung-1535/

Datum: 01.04.2020

bearbeitet: Barbara Schedl

erstellt: Barbara Schedl