Kirchmeisterrechnung 1476

fol.2[1]

Auflistung aller Einnahmen des Kirchmeisters Ulrich Kerner

fol.3[2]

Remanenz / ausständige Forderungen seines Vorgängers Kirchmeister Michael Langen: 4 Schilling

Außenstände von Holden zu Inzersdorf: 19 Pfund 3 Schilling

Außenstände von Laiguster Piro (seit 1460): 871 Pfund 24 Pfennig, davon hat er 61 Pfund zurückgezahlt, es verbleiben also: 810 Pfund 24 Pfennig

fol.4[3]

Einnahmen der Aussenstände von der Wollwaage (seit 1460 jährlich 1 Pfund) 16 Pfund

Einnahmen der Aussenstände der vergangenen Jahre (1472, 1473, 1474 und 1475) aus Kirchendiensten und anderen Geldschulden: 174 Pfund 25 Pfennig

fol.5[4]

Vermerkte der Aussenstände, die wahrscheinlich nicht mehr eingenommen werden: 74 Pfund 32 Pfennig

fol.6[5]

Aussenstände von Lampendiensten aus dem Jahr 1475: 8 Pfund Pfennig

Aussenstände des Dienstes aus Inzersdorf aus dem Jahr 1475: 1 Pfund 75 Pfennig

Aussenstände des Hauses von Friedrich Ebmer aus dem Jahr 1475: 3 Pfund 5 Schilling 10 Pfennig

Aussenstände des Kürschners Wolfgang Kottrer für die Messe für Niclas Tailer: 21 Pfund 82 Pfennig

fol.7[6]

Einzelne Schuldposten: 1 Pfund 5 Schilling 10 Pfennig

Gesamtsumme der Einnahmen aller Aussenstände aus dem Jahr 1475 beträgt 1138 Pfund 7 Schilling 8 Pfennig

fol.8[7]

Bargeldeinnahmen 1476:

Schuld des Kirchschreibers Hanns Rokgner: 50 Pfund 65 Pfennig 1 Obulus

fol.9 leer

 fol.10[8]

Einnahmen von (Rechts-)Geschäften und Testamentsstiftungen, welche für den Bau der Kirche gespendet wurden: 234 Pfund 52 Pfennig

fol.11-14 leer

fol.15[9]

Spenden für den Bau durch Jorgen Romer (Gratianer), Pernhart Swertfeger (Gratianer), Veit Griessenpekch (Stadtschreiber) und Ulrich Kerner (Kirchmeister): 97 Pfund 4 Schilling 11 Pfennig

fol.16 leer

fol.17[10]

Einnahmen durch eine Testamentsstiftung der Frau Kathrei für den Bau von St. Stephan: 55 Pfund 2 Pfennig

Die Summe der Einnahmen für St. Stephan aus (Rechts-)Geschäften und Testamentsstiftungen beträgt: 382 Pfund 6 Schilling 5 Pfennig

fol.18-19 leer

fol.20[11]

Einnahmen aus dem Dienst in Inzersdorf: 1 Pfund 5 Schilling 12 Pfennig

fol.21[12]

Einnahmen von dem respons Tenebre (kirchliches Stundengebet an den drei Kartagen): 4 Schilling

fol.22[13]

Einnahmen vom Hubmeister  aus den Herrschaftsgebieten (ex parte imperatoris) im Jahr 1476: 182 Pfund

fol.23[14]

Einnahmen von Chunrad Holzler, Hubmeister in Österreich, aus einem (Rechts-)Geschäft (Testamentsstiftung): –

fol.24[15]

Einnahmen von Wolfgang Pirchinger aus der Fleischerei in der Kärtnerstraße zum Fronleichnamsfest: –

fol.25[16] bis 26

Einnahmen aus allen Sammlungen: 327 Pfund 6 Schilling 29 Pfennig

Einnahmen aus dem Drittel der Sammlung von Passau

Aus den Opferstöcken

Aus der Truhe in er Sakristei

Sammlung vom Kirchweihtag

Sammlung von Fronleichnamstag

Sammlung des Drittels vom Spital zu Steyer

Sammlung des Drittels vom Spital von Melk

Sammlung des Drittels vom Neumarkt

Sammlung des Drittels Spital gen Ph..?

Sammlung des Drittels Spital gen L..?

Sammlung des Drittels Spital gen ..?

Sammlung aus der Truhen im Sagrer

Sammlung aus den Stöcken am ..?tag

Sammlung am Tag der Heiltumsweisung

Sammlung an dem heiligen Weihnachtstag zu der Metten und am Abend

Sammlung aus der Truhen im Sagrer am Tag der Unschuldigen Kinder und die Opferstöcke

Sammlung gegen Passau den Drittel

Münz aus Sammlung und Stöcken

Und aus der Truhen für die Kerzen bei sand Kathrein Altar.

fol.27[17]

Einnahmen durch den Verkauf von Steckkerzen, Windlichtern, Leichentüchern und aus dem großen Glockengeläut des ganzen Jahres (durch den Laienküster Piro Keser): 258 Pfund 3 Schilling 12 Pfennig

fol.28[18]

Einnahmen durch den Laienküster Piro: –

fol.29-30 leer

fol.31[19]

Einnahmen vom Gewölbe unter der (Bürger-)Schule (verrechnet durch den Mesner Fricz): 9 Pfund 4 Schilling 15 Pfennig

fol.32[20]bis 33

Einnahmen aus Kirchendiensten: 30 Pfund 5 Schilling 12 Pfennig

fol.33-34 leer

fol.35[21]

Einnahmen aus Lampendiensten: Baumeister Laurenz (Spenning), Lampen zu 2 Pfund

(und 4 anderen)

Summe 12 Pfund 4 Schilling

fol.36[22]

Einnahmen durch Verkauf von Kalk (das Muttel zu 24 Pfennig): 2 Pfund 64 Pfennig

Einnahmen durch den Verkauf von Lichtöl und um Leger: 7 Schilling 10 Pfennig

fol.37[23]

Einnahmen aus dem Verkauf von Kohle: 1 Pfund 4 Schilling

Einnahmen vom Verkauf von neuen Mamorblöcken:

Einnahmen durch den Verkauf eines kleinen Marmorblockes an den Rentmaister in der Woche vom 4. Fastensonntag (24. März): 1 Pfund 60 Pfennig

Verkauf von 2 Ellen Pflastersteinen durch den Parlier an jemanden in Bruck (an der Leitha?) : 4 Schilling

Verkauf von 2 Grabsteinen und einem Altarstein: 11 Pfund 5 Schilling

Einnahmen durch den Verkauf einer Pflastertafel: 60 Pfennig

Einnahmen durch den Verkauf eines Marmorsteins als Grabstein für einen Sohn eines Ratsmitglieds: 3 Schilling

Einnahmen durch den Verkauf eines Grabsteines für die Gradnerin zu St. Hieronymus: 3 Pfund

Einnahmen durch den Verkauf eines Altarsteines, eines kleinen Grabsteines und zwei Tafeln an den Kaiser Friedrich III. in Wiener Neustadt: 4 Pfund

Summe: 21 Pfund

fol.38[24]

Einnahmen vom Verkauf verschiedener Steine:

Ein Stein für ein Sakramentshaus? (zum geheuss) für St. Hieronymus: 1 Pfund 60 Pfennig

Von Chunrad für zwei Kragsteine: 2 Pfund 4 Schilling

Summe: 5 Pfund 6 Schilling

fol.39 leer

fol.40[25]

Einnahmen aus dem Hofzins eines halben Hauses bei der Universität (Hohenschuel) im Jahr 1476: 16 Pfund 60 Pfennig

fol.41[26]

Einnahmen aus dem Hofzins des Hauses Friedrich Ebmers am Friedhof bei St. Peter etc.: 54 Pfund 20 Pfennig

Verkauf eines Hauses an Frau Barbara (für 600 ungarische Gulden): gesamt 750 Pfund

fol.42[27]

Einnahmen durch den Hofzins des Hauses Jorg Römers in der Singerstraße: 7 Pfund 6 Schilling

fol.43[28]

Einnahmen durch die Messe des Niclas Tailer: 12 Pfund

Einnahmen durch Aussenstände der (Rechts-)Geschäfte des Jahres 1462 (die Einnahmen und Ausgaben sind nicht gereiht (gerait)): 48 Pfund

fol.44[29]

Einnahmen aus (Rechts-)Geschäften im Jahr 1472: 2 Pfund

Einnahmen aus (Rechts-)Geschäften im Jahr 1473: 30 Pfund

fol.45 leer

fol.46[30]

Einnahmen aus (Rechts-)Geschäften im Jahr 1474: –

fol.47 leer

fol.48[31]

Einnahmen aus (Rechts-)Geschäften im Jahr 1475: 11 Pfund 50 Pfennig

fol.49 leer

fol.50[32]

Einnahmen der Aussenstände von Peter Strassers: 10 Pfund

fol.51[33]

Einnahmen aus dem Verkauf von Eichenholz:

Einnahmen aus dem Verkauf von Zinn, das von der Orgel und der Glockenspeise der großen Glocke übriggeblieben ist:

Einnahmen vom Zinngießermeister Simon Haubicz durch eine ¾ Glockenspeise, die er als Probe zu einer kleinen Glocke gegossen hat: 4 Pfund

Einnahmen von der Stadt:

Einnahmen von dem Stadtkämmerer Linhart Radauner, der dem Zinngießermeister Simon im Jahr 1476 Steuern abgezogen hat: 12 Pfund

Summe der Seite: 16 Pfund

fol.52[34]

Einnahmen vom Zechmeister der Fleischhauer: –

Einnahmen von der Fleischbank, die zum „Unser Frauen Amt“ gehört, für den Gesang am Morgen: 10 Pfund

Einnahmen aus entnommenem Geld für kirchen notturft (Kirchenbedarf): –

Einnahmen aus dem Verkauf von Kelchen:

Verkauf eines Kelches mit einem Gewicht von 2 Mark 2 Lot am Samstag an dem Osterabend (13. April): 25 Pfund 6 Schilling 20 Pfennig

fol.53[35]

Summe aller Bargeldeinnahmen des Jahres 1476: 2284 Pfund 6 Schilling 14 Pfennig 1 Obulus

Gesamtsumme der Einnahmen des ganzen Jahres mit allen Diensten, Renten und inklusive aller Außenstände beträgt 3424 Pfund 5 Schilling 22 Pfennig 1 Obulus

fol.54-56 leer

fol.57[36]

Auflistung der Ausgaben (Wochenlöhne für die Steinhütte, Steine für den neuen Turm sowie andere Kirchenbedarf)

fol. 58-90 Lohnzettel der Steinhütte

fol.61[37]

1476, Februar 10: In dieser Woche wurden 2 Tagwerke an jeweils zwei Arbeiter bezahlt, um den Dachumgang (Dachrinne) von Schnee zu befreien (zum snee abwerffen auf dem ganng und ander notdurfft) und andere notwendige Arbeiten zu erledigen: 44 Pfennig.

fol.62[38]

1476, Februar 17: In dieser Woche wurden 2 Tagwerke für zwei Arbeiter bezahlt, um Lehm in die Kirche tragen und andere notwendige Arbeiten durchzuführen: 48 Pfennig.

fol.65[39]

1476, März 30: In dieser Woche wurden 12 Tagwerke bezahlt, um Lehm in die Kirche zu tragen und das alte Pflaster aufzubrechen (aufhaun und stossen das phlaster): 6 Schilling.

1476, April 6:

In dieser Woche begannen die Mauerarbeiten am Turm; bezahlt wurden zwei Mörtelknechte und zwei weitere Arbeiter: 6 Schilling 12 Pfennig

Zum Lehm Aufhauen und zum Stoßen in der Kirchen

fol.66[40]

Gründonnerstag und Karfreitag

Zum Kar (Chor) auffuern und aufmawern auf dem freithof 2 Arbeiter zu jedem

Samstag nach resurrexi

Zum Wasser tragen

fol.69[41]

1476, Mai 12: Beginn die Mauerarbeiten im vollen Umfange und Fortführung derselben bis zur Woche des 21. Juli. (Zusammenfassung von Uhlirz)

fol.79[42]

1476, August 3: In dieser Woche wurden Mörtelmacher und andere Arbeiter zu Arbeiten am neuen Turm und der Kapellen (Barbarakapelle) bestellt.

fol.80[43]

1476, August 17: In dieser Woche wurden 3 Arbeiter zum Abräumen des Gerüsts bezahlt. (und nägel herausziehen und richten)

fol. 81

in der Wochen zwei Arbeiter zum Abräumen des Gerüsts

fol.82[44]

1476, September 7: In dieser Woche wurden 6 Taglöhne an den Mörtelknecht Kuncz zum Versetzen des Steingeländers (Glen vor am neuen turm) vor dem  neuen Turm und zum Mist ausführen auf dem Friedhof bezahlt: 3 Schilling 18 Pfennig.

In der Woche zwei Arbeiter zum Sägen (segn)

fol. 83

In der Wochen zum Nagel ausziehen und richten zwei Arbeiter

In der Wochen zwei Arbeiter  jedem fünf Weglohn zum Steine klopfen und führen

fol.84[45]

1476, Oktober 5: In der Woche wurden 5 Taglöhne zum Decken des neuen Turms und des Portals an zwei Arbeiter bezahlt: 5 Schilling 10 Pfennig

fol.85[46]

1476, Oktober 26: In dieser Woche wurden 3 Taglöhne an einen Taglöhner bezahlt, der den Gang um die Kirche geräumt und gekehrt hat: 36 Pfennig.

fol.86[47]

1476, November 2: In dieser Woche wurden zwei Taglöhne zum Aufräumen und Verschütten der Grube in der Kirche beim neuen Turm bezahlt: 24 Pfennig.

In der Wochen hat man geräumt das tamschwerch im zweier rad und die trestein aufgeführt zweien arbeiter jedem vier taglohn

fol.90[48]

Gesamtsumme der Steinhütte beträgt 561 Pfund 4 Pfennig.

Gesamtsumme der Taglöhne beträgt 113 Pfund 59 Pfennig.

Gesamtsumme der Steinhütte mitsamt der Taglöhne beträgt 674 Pfund 63 Pfennig.

fol.91 leer

 

fol.92[49] bis  fol.102

Ausgaben für Steinbrecher und Arbeiter des Hietzinger Steinbruchs im Jahr 1476: Beschäftigt sind Steinbrechermeister Paul, mit einem Tageslohn von 24 und 28 Pfennig, zwei Steinbrecher mit einem Tageslohn von 20 und 24 Pfennig, ein Zeugknecht mit einem Tageslohn von 15 Pfennig, außerdem Arbeiter und Mörtelmacher mit einem Tageslohn mit 14 und 16 Pfennig.

fol.102[50]

Gesamtsumme der Steinbrecher mit den Taglöhnen beträgt 115 Pfund 7 Schilling 5 Pfennig.

fol.103[51]

Ausgaben für Steintransporte aus dem Hietzinger Steinbruch: Summe 49 Pfund 3 Schilling 20 Pfennig

fol.104 leer

fol.105[52]

Ausgaben für diverse Transporte: Summe 22 Pfund 1 Pfennig.

fol.106[53]

Ausgaben für Sandtransporte: Summe 6 Pfund

Ausgaben für verschiedene Fahrten:

fol.107:[54]

Summe 3 Pfund 16 Pfennig.

fol.108[55] bis fol. 111

Ausgaben für Steine aus der Au.

fol.111[56]

Summe: 71 Pfund 3 Pfennig. (für die Steine aus dem Steinbruch Au)

fol.112[57]

Ausgaben für Steine aus Mannersdorf: Summe: 1 Pfund 55 Pfennig.

fol.113-114 leer

fol.115[58]

Ausgaben für Steine aus Breitenbrunn: …

fol.116[59]

Summe: 52 Pfund 3 Schilling 24 Pfennig. (für Steine aus dem Steinbruch Breitenbrunn)

 

fol.117[60]

Ausgaben für Steine aus Sommerein:

Ausgaben für Dach und Mauerziegel (Ankauf bei Wolfgang Rueland, 1000 Mauerziegel zu 10 Schilling). Summe: 3 Pfund 40 Pfennig.

fol.118[61]

Ausgaben für Pflastersteine: –

Gesamtsumme für Steine aus der Au, aus Mannersdorf, aus Breitenbrunn, aus Sommerein, Dach- und Mauerziegel und für Pflastersteine des ganzen Jahres beträgt –

fol.119[62]

Ausgaben für den Kauf eines Taufsteins, den der Bürgermeister, der Richter und einige Ratsherren bei Meister Ulrichen Auer in Salzburg um 400 Gulden bestellt haben.

fol.120[63]

Ausgaben für Zimmerleute:

1476, Januar 20: Der Dachstuhl wurde wegen eines Windschadens gedeckt und andere notwendige Arbeiten wurden durchgeführt: 50 Pfennig

1476, Februar 24: Ausgaben für die Anfertigung von Wasserrinnen (wasser grentten) für den Gang oben der Kirche: –

1476, April 10: Bezahlung eines Zimmermanns für (die Anbringung) für ein Gerüst, um das Fastentuch am Gründonnertag Abend auf das Grab[64] herabzulassen Fastentuchs und das Gerüst für das Grab: 24 Pfennig

1476, April 20: In dieser Woche wurde das (Ein-)Rüsten des neuen Turmes begonnen

…. eine Grube für die Pfosten des Gerüsts gegraben und anschließend wieder verkeilen: –

fol.121[65]

Arbeiten am (Lasten-?)Zug, dessen Maischpem/Mastbaum zerbrochen war; beim Aufziehen desselben helfen 21 Fasszieherknechte.

fol.122[66]

1476, Juni 22: Kosten für das Bockgestell für die Gewölbebögen über der Kapelle und anderen Kirchenbedarf

fol.123[67]

1476, Juni 29: Kosten für Zimmermannsarbeiten am Rad (dass sey an den radn gezwickt) und für ein Bockgestellfür die Fenster der Kapelle sowie Durchführung anderer notwendiger Arbeiten…

1476, August 25: In dieser Woche wurde eine neue Glocke (Gewicht: 23 Zentner) in den hinteren Turm (Heidenturm) hinaufgezogen und befestigt.

1476, Oktober 5: Der Turm und das Portal wurden gedeckt.

1476, Oktober 19: Im Kircheninneren vor dem Neuen Turm wurde (die Lattenwand) aufgebrochen und oben wieder zugedeckt.

fol.124[68]

1476, Dezember 7: Das Portal vor dem neuen Turm wurde anders gedeckt, die Wasserbehälter (Bottich) wurden oben auf dem Gang geleimt (gepikcht) und die Seile aus den Winden (des Lastenzugs) gezogen.

1476, Dezember 14: Die zwei hölzernen Friedhofsgatter und zwei Friedhofstore wurden erneuert.

fol.125[69]

Summe der Tagwerke der Zimmerleute beträgt 28 Pfund 42 Pfennig.

Summe für die Taglöhner beträgt 8 Pfund 45 Pfennig.

Gesamtsumme der Zimmerleute und der Taglöhner beträgt 36 Pfund 87 Pfennig.

fol.126 leer

fol.127[70]

Ausgaben für diverse Holzarbeiten für notwendige Arbeiten in der Kirche:

Summe: 16 Pfund 50 Pfennig

fol.128[71]

Ausgaben für Holzarbeiten von den fromden (Fremden?): 1 Pfund 4 Schilling

Ausgaben für Holzarbeiten am neuen Chorgestühl: –

Ausgaben für Eichenschragen (aichen schragen, schräg oder kreuzweise stehendes Holzwerk) für die große neue Glocke: –

fol.129-131 leer

fol.132[72]

Ausgaben für Eisen, Blei, Draht und Stahl:

Ankauf von 18 Zentner 67 Pfund Eisen zur Herstellung von Klampfen/Bauklammern, welche für neue Türen, für die Kapelle und für das Portal und für die Verbindung des Steinwerks/Mauerwerks verwendet wurden: 24 Pfund 26 Pfennig

Zum Vergießen der Klammern an dem neuen Turm werden vier Zentner Bleiriegel gekauft: 15 Pfund 4 Schilling

Summe: 49 Pfund 4 Schilling 17 Pfennig.

fol.133[73]

Ausgaben für Nägel:

Summe: 1 Pfund 7 Schilling 27 Pfennig.

fol.134 leer

fol.135[74]

Ausgaben für den Schlossermeister Hanns Vincencz für das Schärfen, Stählen und Feilen der Werkzeuge:

Abbrechen das Schloss in der stainhütten dazu gemacht zwei Schlüssel

Gemacht  ein Schlüssel zu dem oberen Sagrer

Gemacht ein Eisen zu dem Läutscheit an der neuen Glocke

fol.136[75]

Herstellung von 2 Ketten, Klammern (nerb) und die Aufhängung für den Wecker der Mesnerknechte: 35 Pfennig

Herstellung von zwei Schlüsseln zur Bibliothek und Herstellung einer Klammer, mit welcher das abgebrochene Schloss fixiert wurde: 32 Pfennig

Herstellung von drei Schlüsseln für die (Chor-)Herren für das Gitter des Sakramentshäuschens beim St. Stephansaltar: Gesamt 24 Pfennig.

Zwei Leuchten wurden an den marmornen Säulen vor dem St. Stephansaltar angebracht (eingefügt): 60 Pfennig

Montage einer Tafel mit dem hl. Christoph im Zwölfbotenseitenschiff: 50 Pfennig

Fertigung eines Schlüssels für die Bibliothek: 8 Pfennig

Fertigung von zwei Schlüsseln für die Tür (Adler beim neuen Turm: 16 Pfennig

Herstellung von 4 Schlüsseln für die Tür zur großen Wendeltreppe (snegken) am neuen Turm und eine Reparatur (ein neues ingericht) eines Schlosses: 1 Pfund 30 Pfennig

Gemacht ein Band zu der Truhen in der Stainhütten und ein Klampfen

Herstellung eines kloben für die Rückseite der großen Tafel, damit diese geschlossen werden kann und Biegen einer langen Stange 20 Pfennig

fol.137[76]

Abbrechen das alte Geschmeid an dem freithoftor pey dem Zinngießer und wieder angeslagen Ausgaben an den Zinngieser für die Erneuerung der alten Beschläge an dem Friedhofstor: 80 Pfennig

fol.138[77]

Gesamtsumme der Ausgaben an den Schlosser beträgt 51 Pfund 77 Pfennig, davon hat er 51 Pfund genommen.

fol.139 leer

fol.140[78]

Ausgaben für den Schmiedemeister beim Rotenturm Jacob Poltinger, Schmiedemeister Erhard und andere Schmiede im Jahr 1476:

Die neue 23 Zentner schwere kleine Glocke, die vom Zinngießermeister Simon hergestellt wurde, erhält von ihm einen neuen Schwengel/Klöppel: 1 Pfund 60 Pfenning

fol.141[79]

Ausgaben für Arbeiten im Steinbruch (per)/durch den Schmiedemeister Jacob

Ausgaben an den Uhrmeister Hanns für das hahen/Aufhängen einer kleinen Glocke: 1 Pfund 60 Pfennig

Gesamtsumme der Ausgaben an die Schmiede beträgt 20 Pfund 3 Schilling 17 Pfennig, Jacob Poltinger hat 2 Pfund 3 Schilling 16 Pfennig nachgelassen, daraus ergibt sich eine Summe von 18 Pfund 1 Pfennig.

fol.142[80]

Ausgaben für Kauf von Kalk (das Muttel zu 20 und 24 Pfennig):

Summe: 62 Pfund 5 Schilling 14 Pfennig

fol.143[81]

Ausgaben für den Kauf von Kohle(der Stubich zu 9 und 10 Pfennig):

Summe: 5 Pfund 1 Pfennig

fol.144[82]

Ausgaben für den Seiler (Hanns Leittner):

Summe der Ausgaben für den Seiler beträgt 34 Pfund 72 Pfennig, er hat davon 33 Pfund genommen.

fol.145[83]

Ausgaben für das Gottsleichnamsamt (Fest des hl. Georg, hl. Michael und zu Weihnachten): Gesamtsumme 16 Pfund

fol.146[84]

Ausgaben für den Opferwein:

Summe: 12 Pfund 32 Pfennig

fol.147[85]

Ausgaben für Wachs, Docht und (Kerzen-)Stäbe (das Pfund Wachs zu 42 Pfennig):

Summe: 12 Pfund 6 Schilling 10 Pfennig

fol.148[86]

Ausgaben für den Mesner:

Lohn zur Herstellung von 493 Pfund Wachs-(Kerzen?): 4 Pfund 26 Pfennig

fol.149[87]

Ausgaben für die Kirchendiener:

Der Kirchschreiber erhält einen Wochenlohn von 4 Schilling

Der Organist erhält zu jeder Quatember 6 Schilling

Der Totengräber erhält zu jeder Quatember 60 Pfennig

Die Mesnerknechte erhalten zu jeder Quatember 3 Schilling

Der Laiguster erhält für sein Hofgewand 5 Pfund

Seinem Diener für das Hofgewand 5 Schilling

Der Mesner für sein Hofgewand 5 Pfund

Dem Kirchendiener für Sommer- und Winterhofgewand 1 Pfund

Der Hüttenknecht erhält für seinen Sommerkittel 2 Schilling

Der Malermeister Andreas Kauczner erhält seinen Jahressold, um die große Tafel auf dem St.-Stephans-Altar im Chor zu öffnen und zu schließen. Weiters soll er die 18 Glasfenster in den drei Chören und der Herzogenkapelle über das Jahr ausbessern: 5 Pfund

Gesamtsumme der Ausgaben auf die Kirchendiener beträgt 48 Pfund 5 Schilling

fol.150[88]

Ausgaben für Lichtöl (gekauft von Ölern zu Wien, Geras, Zwettl und Flachau bei Döllersheim)

Gesamtsumme: 54 Pfund 6 Schilling 3 Pfennig

fol.151[89]

Ausgaben für Pech, Schmiere, Unschlitt und Kerzen (das Pfund Schmiere zu 7 Pfennig, Unschlitt zu 6 Pfennig, Kerzen zu 7 Pfennig):

Gesamtsumme: 3 Pfund 6 Schilling 2 Pfennig

fol.152[90]

Ausgaben für die Messe der Fuhrbringerin:

Summe: 11 Pfund 40 Pfennig

fol. 153[91]

Ausgaben für Ausbesserungsarbeiten an den Messgewändern und andere notwendige Arbeiten, durch Piro (Keser) verrechnet:

Kosten für Binden und Flicken von acht kleine und große Bücher, aus denen die Chorherren das Stundengebet singen und lesen, dem Pedellen- Buchbinder Kunrad werden 8 Pfund 7 Schilling Pfennig bezahlt

Kosten für die Herstellung eines neuen Pultes für das Amtbuch auf dem vorderen Altar: 5 Schilling

Kosten für das Einbinden eines Requiembüchlein: 4 Schilling 10 Pfennig

Bezahlung der Studenten für das Tragen des Heiltums/Heiligtums am achten Tag nach Fronleichnam: 4 Schilling 12 Pfennig

Kosten für die Einkleidung von 4 Kaplänen am Gottleichnamstag als Engel mit Alben, Stolen, Manipel, Umbralen und Glöcklein: 8 Pfund 3 Schilling 16 Pfennig

Gesamtsumme beträgt 33 Pfund 42 Pfennig.

fol.154[92]

Ausgaben für die Messe des Niclas Tailer: 12 Pfund

Ausgaben für den Jahrestag des Jorgen Neuer  2 Pfund 4 Schilling 22 Pfennig

Ausgaben für den Jahrestag des Hans Puchsbaums: 1 Pfund

Ausgaben für den Jahrestag des Stephan von Hachenwerk, der die Bücher in der oberen Sakristei gespendet hat: 1 Pfund

Ausgaben für Herrn Jorg Römer, ehemals Gratianer (Curgeistlicher), für den Jahrestag und eine ewige Wochenmesse, wofür er sein Haus in der Singerstraße der Kirche vermacht hat (und anderer ausgeben): Summe 27 Pfund 56 Pfennig

fol.155[93]

Ausgaben für die Orgel: –

fol.156[94]

Ausgaben für Tischler, Fassbinder und Wagner:

Tischlermeister Lienhart Frischmut erhält für den Rahmen des großen neuen Spiegels in der unteren Sakristei 2 Pfund 4 Schilling

Trinkgeld für die Gesellen: 8 Pfennig

Summe beträgt 10 Pfund 8 Pfennig.

fol.157[95]

Ausgaben für den Maler:

Ausbesserungsarbeiten und Vergoldearbeiten an 4 Kronen, welche am Fronleichnamstag herumgetragen werden: 70 Pfennig

Herstellung eines goldenen Kreuzes für St. Stephan: 75 Pfennig

Ausgaben für ein Buch Blattgold um die Statuen der Mutter Gottes, die der Heiligen-Drei-Könige am neuen Turm, die Krone, die Opferung (opphrung), das Schild und das Schriftband zu vergolden: 3 Pfund 7 Schilling

Lohn an den Malermeister Hanns von Zürich für die Vergoldung und Bemalung der vier oben genannten Bildwerke: 3 Pfund

Einsetzung von 3 Glasscheiben durch den Malermeister Andres Kauczner: 12 Pfennig

Summe beträgt 7 Pfund 4 Schilling 7 Pfennig.

fol.158[96]

Ausgaben für die große Glocke: –

Ausgaben für Hammerschmiedmeister Jacob: –

fol.159[97]

Ausgaben für Zinngiesermeister Simon für die große Glocke und andere notwendige Arbeiten:

Herstellung von 16 ½ Paaren Opferkännchen aus Zinn: 6 Schilling 18 Pfennig

Fertigung eines Handfässchens (Gewicht: 2 Pfund 10 Lot) für die Stube des Kirchschreibers: 84 Pfennig

Ausbesserungsarbeiten an den täglich genutzten Opferkannen in der Sakristei inklusive 1 Henkel: 16 Pfennig

Herstellung einer Kupferscheibe (Gewicht: 38 ½ Pfund) für den (Lasten-)Zug: 3 Pfund 4 Schilling 7 Pfennig

Herstellung einer weiteren Kupferscheibe (Gewicht: 37 Pfund) für den (Lasten-)Zug: 3 Pfund 3 Schilling 4 Pfennig

Zinngiesermeister Simon Haubicz erhält für die große Glocke 32 Rheinische Gulden und 32 Pfund Pfennig, die bei seiner Hausfrau abgegeben wurden am Freitag nach St. Ulrich (5. Juli)

Meister Simon erhält nach der Trennung seines Arbeitsverhältnisses für die große Glocke und andere Zinnarbeiten, die er in den 1470er Jahren (1473 und 1474) hergestellt hat, den von der Kirche schuldig gebliebenen Dienst von 84 Pfund, davon hat er 12 Pfund abgezogen und es wurden 12 Pfund für die Stadtsteuer abgezogen, das ergibt einen Endbetrag von 24 Pfund an Dienstag nach Unserer Lieben Frau (20. August); Abzug von ¾ der Glockenspeis 4 Pfund und bekam von Rigl für einen halben Zentner Zinn: 5 Pfennig. An St. Augustin (28. August) bekam er 4 Pfund von seiner Frau und 10 Pfund von seinem Diener: Summe 14 Pfund . Am Mittwoch nach St. Matthäus (25. September) bekam er über seine Hausfrau 20 Pfund. Bezahlung seiner Schulden an den Schmied am Neuen Markt durch den Kirchmeister: 19 Pfund. Abgabe von 5 Pfund an seine Frau, da sich dieser gerade in Nikolsburg (Mähren) aufgehalten hatte

Als er zurückkam wurden die Restschulden für die große Glocke mit Quittung ausbezahlt: 5 Pfund.

Summe beträgt 136 Pfund 39 Pfennig.

fol.160[98]

Ausgaben für das Mahl in der Steinhütte bei der Zurschaustellung des Heiltums, und zu der raittung am Mittwoch vor St. Peter (31. Juli): Summe 32 Pfund 5 Schilling 21 Pfennig 1 Obulus

fol.161[99]

Ausgaben für anfallende Arbeiten: 2 Pfund

fol.162[100]

Vermerk des Verlusts von Gulden und Geld zu St. Stephan, das man den Holden zu Inzersdorf nachgelassen hat:

Summe beträgt 29 Pfund 22 Pfennig.

fol.163[101]

Ausgaben für verschiedene Dinge:

Bezahlung der Diener der Stadtschreiber bezüglich der Niederschrift von (Rechts-)Geschäften: 4 Schilling

Leimen der Maßbretter (100 Stück?) in der Steinhütte: 70 Pfennig

Tringeld für einen Boten, welcher die Messingvisierung (Entwurf) des Taufsteins von Nürnberg nach Wien gebracht hat (Zeitraum: 10. Februar-1. März): 60 Pfennig …

Trinkgeld für einen Boten, welcher mit einem Brief, dessen Inhalt vom Taufstein gehandelt hat, nach Salzburg geschickt worden war: 24 Pfennig (Zeitraum: 1. März und 3. April) …

Kauf von vier Klüpfeleisen, vier Steinäxte, vier Zweispitze, zwei Maurerhämmer, ein Schlegel, vier Winkelmaße, zwei Klöppel, eine Kelle, vier Keile und zwei Maßstäbe: 1 Pfund 3 Schilling

fol.164[102]

Trinkgeld für die Steinmetze und Zimmerleute, welche das Fastentuch auf das Grabgerüst hinauf- und hinuntergezogen haben: 60 Pfennig

Ausbesserung des Hofgewandes von Meister Hannsen, dem Edlinger: 2 Pfund

Fünf Söldner, die in den Wald bei Muckendorf mitgegangen sind, um einen Mastbaum zu begleiten: 2 Pfund 60 Pfennig

Kauf von 20 Paar Handschuhen für den Baumeister, den Parlier und andere Maurer auf dem neuen Turm (Montag nach St. Pankraz (13. Mai)): 1 Pfund 60 Pfennig

fol.165[103]

Kauf von Kränzen für Fronleichnam (13. Juni) für den Bürgermeister, Richter und die Ratsherren: 6 Schilling 2 Pfund

Man hat am Fronleichnamstag ein Frühstück bezahlt für den Küster, den Mesner und andere mit Fleisch, Kraut, Brot und Wein: 1 Pfund 4 Schilling 20 Pfennig

Bezahlung eines Viertel Weins für die Maurer, welche am Maria Heimsuchungstag (2. Juli) das Gewölbe über der Kapelle unter dem neuen Turm geschlossen haben: 32 Pfennig

Ausgaben für eine Mahlzeit aus Forelle, Wein und Semmeln für Meister Laurenz (Spenning) und sein Parlier (5. Juli): 4 Schilling 28 Pfennig

Kauf von 16 Paar Handschuhen für die Maurer: 1 Pfund

Meister Laurenz (Spenning), Parlier und Steinmetze bekommen eine Jause am Mittwoch vor Mariä Geburt (4. September), damit sie verschiedene notwendige Arbeiten in der Kirche bereitwilliger und fleißiger ausführen: 4 Pfund 20 Pfennig

Ausgaben für eine Jause in der Steinhütte zu Ehren des Meisters Laurenz (Spenning), seines Parliers und 17 Steinmetzgesellen (Gänse, Gewürze, Wein und Brot) am Dienstag vor Kreuzerhöhung (12. September): 7 Schilling 20 Pfund

fol.166[104]

Die Diener des Stadtschreibers, die die Geschäfte des ganzen Jahres aufgeschrieben haben, bekommen ein Opfergeld: 4 Schilling

Kauf eines großen hohen Spiegels für die untere Sakristei um einen rheinischen Gulden: 1 Pfund

Gesamtsumme verschiedener Ausgaben beträgt 41 Pfund 23 Pfennig 1 Obulus

fol.167[105]

Ausgabe für die Tambschuechin wegen des Jahres 1476: 16 Pfennig

fol.168[106]

Summe der Ausgaben des Bargeldes des Jahres 1476 beträgt 1767 Pfund 7 Schilling 14 Pfennig.

fol.169[107]

Auflistung aller Außenstände, Schulden sowie Restposten.

Der Lange Michael vom Kärntnertor: 1 Pfund Pfennig

Außenstände des Holden zu Inzersdorf: –

fol.170[108]

Außenstände des Piro, Laienküster (von 1460 an) 955 Pfund 4 Schilling 26 Pfennig

Davon haben Piro und sein Diener Mert, die vorgeschriebenen Außenstände der Jahre 1472, 1473, 1474 ausgericht und bezahlt 80 Pfund 3 Schilling 20 Pfennig. Davon verbleibt ein Rest der vorgeschriebenen Außenstände, die der Piro noch aus dem Jahr 1476 schuldig ist, gesamt 875 Pfund 36 Pfennig

fol.171[109]

Außenstände aus der Wollwaage (seit 1460, jährlich 1 Pfund Pfennig), 17 Pfund Pfennig

Außenstände der Jahre 1472, 1473, 1474, 1475 und 1476 aus den Kirchendiensten und anderen Geldschulden, 178 Pfund 1 Schilling 25 Pfennig

fol.172[110]

Außenstände, die wahrscheinlich nicht mehr eingebracht werden, 74 Pfund 32 Pfennig

fol.173[111]

Außenstände aus Lampendiensten der Jahre 1475 und 1476, 11 Pfund

Außenstände des Dienstes in Inzersdorf im Jahr 76, 3 Pfund 25 Pfennig

fol.174[112]

Außenstände des Hauses von Friedrich Ebmer aus dem Jahr 76, 319 Pfund 60 Pfennig

Außenstände aus dem Haus bei der Universität, 3 Pfund 3 Schilling 20 Pfennig

Außenstände aus dem Haus Jorg Römer in der Singerstraße, 7 Schilling Pfennig

fol.175[113]

Ein Rückstand aus dem Jahr 1475 …., 17 Pfund 6 Schilling 22 Pfennig

aus dem Jahr 1476, 62 Pfund 1 Schilling 5 Pfennig

fol.176[114]

Gesamtsumme aller Außenstände, die noch schuldig und nicht eingebracht sind beträgt 1562 Pfund 67 Pfennig.

Gesamtsumme der Ausgaben des ganzen Jahres 1476 aus allen Diensten, Renten und mit allen Außenständen beträgt 3330 Pfund 51 Pfennig.

Wenn man alle Einnahmen und Ausgaben ausgleich, ist der Kirchmeister 93 Pfund 4 Schilling 1 Pfennig 1 Obulus schuldig.

fol.177 fehlt

fol.178[115]

eine andere Geldschuld, die in den Einnahmen und Ausgaben nicht aufgezählt ist:

Es ist Geldbrief vorhanden laut dem Peter Strasser dem Michael Füchsel Geld schuldig ist, 221 Pfund 4 Schilling 10 Pfennig. Mit diesem Geld sollen das Glas über der Sakristei und eine Tafel für den St. Ulrichs-Altar bei der Sakristei bezahlt werden, dafür erhält der Maler Gries auf Quittung 70 Pfund Pfennig …  Summe 770 Pfund 1 Schilling 2 Pfennig 1Helbling

fol.179[116]

Vermerk der Geschäfte seit 1461

fol.180 fehlt

fol.181[117]

Aus dem Jahr 1476, der Maler Veit Hofsteter zum pau sol ausrichten sein hausfrau 1 Pfund Pfennig, Summe 430 Pfund 3 Schilling Pfennig und 501 Ungarische Gulden

fol.182 fehlt

fol.181[118]

Notiz über die vielen Geschäfte, die verloren sind und wohl nicht mehr eingebracht werden:

Auf den Maler Michel Ruttenstokch, 4 Pfund Pfennig, Summe 45 Pfund 6 Schilling 20 Pfennig, 51 Ungarische Gulden und zwei Fuhren saurer Wien

fol.184[119]

Die Kirche ist der Stadt 50 Pfund schuldig.

Daran schließt sich eine kurze Übersicht des Besitzes der Kirche:

1 englische Haube, 1 eiserner alter Panzer, 1 altes paingewant (Trauergewand), 6 große alte Bücher, die nicht mehr benützt werden, 1 kleines Büchlein und ein weiteres großes altes Buch

2 Register (Inventar), die zum Heiligtum in der Sakristei gehören.

Vermerkt sind Bücher aus der Kantorei:

In dem kar (Chor): 1 Graduale, 1 Salve-Buch und 1 Passional

In dem Haus: 2 Graduale, 2 Antiphonale, 3 große Cancional des Hermann.

fol.185[120]

1 große Cancional des Jacoben, 6 kleine Cantional, 1 Rats-Cantional mit etlichen sextern (durchgestrichen), 1 Rats-Cantional des Jacob, 1 altes Cantional mit etlichen sextern, ein kleines Büchlein mit proficein (liturgisches Büchlein) und das Register des Kantors.

Danach besitzt die Kirche diverse Kleinodien, Kelche, Messbücher, Messgewänder etc. wie im Kirchenbuch geschrieben steht.

Es folgen die Häuser, Weingärten, Fässer, und unverkaufte Fahrniss der Kirche (endet fol. 186)

[1] Uhlirz 1901/1902, S. 463. Dieser Jahrgang wurde von Uhlirz nicht vollständig aufgenommen, siehe Uhlirz 1901/1902, S. 463.

[2] Uhlirz 1901/1902, S. 463-464.

[3] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[4] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[5] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[6] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[7] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[8] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[9] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[10] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[11] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[12] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[13] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[14] Uhlirz 1901/1902, S. 464.

[15] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[16] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[17] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[18] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[19] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[20] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[21] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[22] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[23] Uhlirz 1901/1902, S. 465.

[24] Uhlirz 1901/1902, S. 465-466.

[25] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[26] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[27] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[28] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[29] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[30] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[31] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[32] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[33] Uhlirz 1901/1902, S. 466.

[34] Uhlirz 1901/1902, S. 466-467.

[35] Uhlirz 1901/1902, S. 467.

[36] Uhlirz 1901/1902, S. 467.

[37] Uhlirz 1901/1902, S. 467.

[38] Uhlirz 1901/1902, S. 467.

[39] Uhlirz 1901/1902, S. 467.

[40] bei Uhlirz nicht wiedergegeben

[41] Uhlirz 1901/1902, S. 467.

[42] Uhlirz 1901/1902, S. 467.

[43] Uhlirz 1901/1902, S. 467.

[44] Uhlirz 1901/1902, S. 467-468.

[45] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[46] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[47] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[48] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[49] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[50] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[51] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[52] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[53] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[54] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[55] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[56] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[57] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[58] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[59] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[60] Uhlirz 1901/1902, S. 468.

[61] Uhlirz 1901/1902, S. 468-469.

[62] Uhlirz 1901/1902, S. 469.

[63] Uhlirz 1901/1902, S. 469.

[64] mittichen am antlas abend ain zimmermann zum hungertuch etc. Das muss heißen: am Abend vor Gründonnerstag (Mittwoch nämlich), nicht „Abend von Gründonnerstag“. An diesem Tag scheint es weit verbreitet gewesen zu sein, dass man das Hungertuch beim Verlesen des Bibeltextes „Und der Vorhang des Tempels riß mitten entzwei“ (Mk 15, 38) herabfallen ließ. Siehe: Reiner Sörries, Die alpenländischen Fastentücher. Vergessene Zeugnisse volkstümlicher Frömmigkeit, Klagenfurt 1988, S. 12.

[65] Uhlirz 1901/1902, S. 469.

[66] Uhlirz 1901/1902, S. 469.

[67] Uhlirz 1901/1902, S. 469.

[68] Uhlirz 1901/1902, S. 469.

[69] Uhlirz 1901/1902, S. 470.

[70] Uhlirz 1901/1902, S. 470.

[71] Uhlirz 1901/1902, S. 470.

[72] Uhlirz 1901/1902, S. 470.

[73] Uhlirz 1901/1902, S. 470.

[74] Uhlirz 1901/1902, S. 470.

[75] Uhlirz 1901/1902, S. 470.

[76] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[77] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[78] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[79] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[80] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[81] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[82] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[83] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[84] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[85] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[86] Uhlirz 1901/1902, S. 471.

[87] Uhlirz 1901/1902, S. 471-472.

[88] Uhlirz 1901/1902, S. 472.

[89] Uhlirz 1901/1902, S. 472.

[90] Uhlirz 1901/1902, S. 472.

[91] Uhlirz 1901/1902, S. 472.

[92] Uhlirz 1901/1902, S. 472.

[93] Uhlirz 1901/1902, S. 472.

[94] Uhlirz 1901/1902, S. 472-473.

[95] Uhlirz 1901/1902, S. 473.

[96] Uhlirz 1901/1902, S. 473.

[97] Uhlirz 1901/1902, S. 473-474.

[98] Uhlirz 1901/1902, S. 474.

[99] Uhlirz 1901/1902, S. 474.

[100] Uhlirz 1901/1902, S. 474.

[101] Uhlirz 1901/1902, S. 474.

[102] Uhlirz 1901/1902, S. 474-475.

[103] Uhlirz 1901/1902, S. 475.

[104] Uhlirz 1901/1902, S. 475.

[105] Uhlirz 1901/1902, S. 475.

[106] Uhlirz 1901/1902, S. 475.

[107] Uhlirz 1901/1902, S. 476.

[108] Uhlirz 1901/1902, S. 476.

[109] Uhlirz 1901/1902, S. 476.

[110] Uhlirz 1901/1902, S. 476.

[111] Uhlirz 1901/1902, S. 476.

[112] Uhlirz 1901/1902, S. 476.

[113] Uhlirz 1901/1902, S. 476.

[114] Uhlirz 1901/1902, S. 476.

[115] Uhlirz 1901/1902, S. 476-477.

[116] Uhlirz 1901/1902, S. 477

[117] Uhlirz 1901/1902, S. 477

[118] Uhlirz 1901/1902, S. 477

[119] Uhlirz 1901/1902, S. 477.

[120] Uhlirz 1901/1902, S. 477.

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Literatur

Literatur- / Quellenverzeichnis: Uhlirz, 1901/1902

Stelle / Nr / Seite: 463-477.

Link: https://archive.org/details/dierechnungende00uhligoog/page/n7

Archivangaben: Kirchmeisterrechnung 1476, Ulreich Kernner Copyright Dom Museum Wien

Zitierempfehlung
Wissensdatenbank zu St.Stephan, Schriftquellen, 2019.12.11
http://www.sanktstephan.at/quellen/kirchmeisterrechnung-1476/

Datum: 11.12.2019

bearbeitet: Barbara Schedl

erstellt: Barbara Schedl