1372, Mai 22

Mert der Reisenperger und Meister Mert, der Pogner von Gundramstorf, stellen eine Urkunde über die Vollziehung des ihnen empfohlenen Geschäftes des Herrn Jacob des Reisenperger aus, das sie vor dem Rat bewiesen hatten und das zu einem Gedächtnis im Stadtgrundbuch geschrieben steht und besunderlich als der brief sagt, den sie von Herzog Albrecht darüber haben. Sie verkaufen 17 ½ Eimer und ein halbes Viertel „Weiln gelts“ Burgrechts, die freies Eigen sind und von denen 11 Eimer und ein halbes Viertel auf 15 Setzen Äcker Weingärten zu Guntramsdorf an dem Grillenberg und 6 ½ Eimer auf 7 Setzen Weingärten ebenda am Grillenperg, der die Pernerinne heißet, zunächst dem Weingarten, das die Fröschlinne heißt, liegen, welches Bergrecht Jakob der Reisenperger und seine Hausfrau Elsbet miteinander erkauft und erarbeitet hatten, um 28 lb dn. dem Wiener Bürger Herrn Nichlasen dem Dratlauf. Von diesem Betrag zahlen sie folgende Legate aus: den Chorherren zu St. Stephan in Wien 18 Pfund dn. von des Geschäfts wegen, das die genannte Frau Elsbet getan hat, vier Pfund dn. dem Beichtvater Jakobs, Herrn Jansen dem Chaerner, Chorherr zu St. Stephan und sechs Pfund dn. dem Bruder Jakobs dem Chriechen.

Literatur

Literatur- / Quellenverzeichnis: QGStW

Stelle / Nr / Seite: II/1, Nr. 810

Kommentar: ze Wienne, des sambztags in den Quatembern ze Phingsten.

Abbildungen

Archivangaben: 810; AT-WStLA_HAUrk_810; Vier anhangende Siegel, 3. grün u. K.Besiegelt mit den Siegeln: 1., 2. der Aussteller, 3. des Bürgermeisters hern Ulreichs des Rossleins , 4. hern Leupolts von Veltsperkch, statschreiber ze Wienne .

Zitierempfehlung
Wissensdatenbank zu St.Stephan, Schriftquellen, 2019.11.22
http://www.sanktstephan.at/quellen/1372-mai-22/

Datum: 22.11.2019

bearbeitet: Barbara Schedl

erstellt: Barbara Schedl