1331, März 10

Dietreich der Chrannest und seine Hausfrau Elspetz Chranest verkaufen ihrer rechten Gülte „fünfzehenthalb lb. dn.“ um 61 Mark Silber an ihren Bruder Otte dem Chrannest, der sie zu einer ewigen Messe dem Kaplan unter dem neuen Karner zu Wien zur Widerlegung von 16 Pfund dn. Geld kauft, die auf einem Weingarten unter dem Kahlenberg („Chalnberge“) gelegen waren. Die Gülten werden vom Aussteller nach Maßgabe der letztwilligen Anordnung seines Bruders Herl des Chrannest verkauft, dessen Geschäftsbrief besiegelt wurde mit den Siegeln Herrn Andre des Chrannestes, Pfarrer zu Ruprechteshofen, Herr Georgen an dem Chienmarchte und Jacob des Chrannest, „des Mundoffen aidem“ Es folgt eine Bezeichnung der Gülten

Literatur

Literatur- / Quellenverzeichnis: QGStW

Stelle / Nr / Seite: II/1, Nr. 131

Kommentar: ze Wienne, des suntages ze Mittervasten. Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 131

Abbildungen

Archivangaben: 131; AT-WStLA_HAUrk_131; Zwei anhangende Siegel: 1. rund, 2. sechseckig, 3. fehlt.Besiegelt: 1. von dem Aussteller, 2. hern Georgen an dem Chienmarchte, 3. hern Perichtolden, dem chramer, des Wenigen Leupoldes pruder. Indorsat: Krannest mess.

Zitierempfehlung
Wissensdatenbank zu St.Stephan, Schriftquellen, 2019.11.22
http://www.sanktstephan.at/quellen/1331-maerz-10/

Datum: 22.11.2019

bearbeitet: Barbara Schedl

erstellt: Barbara Schedl